Fortführung des Radverkehrskonzepts
Die Mauer bleibt – der Parkstreifen weicht

Ahlen -

wischen Nord- und Gerichtstraße wird es bauliche Veränderungen geben, die mit der Fortführung des Radverkehrskonzepts in Zusammenhang stehen. Unter anderem entfällt der Parkstreifen am Kugelbrunnen ersatzlos.

Dienstag, 10.09.2019, 10:00 Uhr
Vor einer Umgestaltung steht nun auch dieser Abschnitt zwischen Gerichts- und Bahnhofstraße. Der Parkstreifen verschwindet, dafür entstehen weitere Radspuren.
Vor einer Umgestaltung steht nun auch dieser Abschnitt zwischen Gerichts- und Bahnhofstraße. Der Parkstreifen verschwindet, dafür entstehen weitere Radspuren. Foto: Christian Wolff

Weitere Veränderungen im Stadtbild bringt die Fortführung des Radverkehrskonzepts mit sich. Zwischen Gerichts- und Bahnhofstraße, aber auch an der Nordstraße kündigen sich sichtbare Maßnahmen an.

Anders als ursprünglich vorgesehen, bleibt die Einfassung in Höhe des Kugelbrunnens erhalten, ebenso der abgerundete Mauerabschnitt im Einmündungsbereich zum Ostwall. Dafür ist aber der Rückbau der sechs vorhandenen Parkplätze und eines Behindertenparkplatzes notwendig, wie aus der aktuellen Verwaltungsvorlage hervorgeht, die am kommenden Montag im Stadtplanungs- und Bauausschuss diskutiert wird.

Die sechs Parkplätze entfallen ersatzlos, der Behindertenstellplatz wird vor die Lichtsignalanlage an der Kreuzung mit der Fußgängerzone verlegt. Nach Ansicht der Verwaltung ist die Breite des jetzt vorhandenen gegenläufigen Radweges und der Parkplätze im Bereich der Mauer ausreichend, um ei­nen 2,10 Meter breiten Gehweg, einen gegenläufigen Radweg mit einer Breite von zwei Metern und einen Sicherheitsstreifen von 40 Zentimetern unterzubringen.

Der Abschnitt vom Ostwall bis zur Südbrede ist aktuell nur in Richtung Süden für den Radfahrer nutzbar. Geplant ist, die Fahrtrichtung des vorhandenen rotgepflasterten Radweges entlang der Straße zu drehen, so dass zukünftig dort der Radfahrer vom Bahnhof bis zur Fußgängerzone fahren kann. Der Radfahrer in Richtung Bahnhof wird dann über den Gehweg mit der Zusatzbeschilderung „Radfahrer frei“ geführt. Eine Separierung ist aufgrund der Engstelle am Gebäude der Stadtwacht nicht möglich, so die Vorlage. Von der Stadtwacht bis zur Südbrede wird der Gehweg in Richtung Sidney-Hinds-Park auf vier Meter verbreitert und ist auch bereits in der Planung des Parks berücksichtigt. Die Gehwegverbreiterung erfolgt im Zuge der Parkumgestaltung. Die Radwegeverbindung vom und zum Ostwall wird zukünftig nicht mehr durch den runden Mauerabschnitt geführt, sondern über die bereits vorhandene Zufahrt zur ehemaligen „Co-op“-Tiefgarage. Die geschätzten Kosten für die Maßnahmen betragen ca. 48 000 Euro.

Radfahrer, die aus Richtung Warendorfer Straße und Wallstraße kommen und in die Gerichtsstraße abbiegen wollen, müssen derzeit die Nordstraße queren. Hier sieht die Verwaltung akuten Handlungsbedarf, weil Radfahrer oft unvermittelt auf die Fahrbahn stoßen. Nun ist geplant, die Einfädelung des Radfahrers vom Radweg auf die Fahrbahn vorzuziehen. Kosten: ca. 12 000 Euro.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6913710?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Umweltministerin Svenja Schulze verteidigt Klimaschutz-Paket
Umweltministerin Svenja Schulze verteidigt im Gespräch mit unserer Zeitung die Beschlüsse des Klimakabinetts.
Nachrichten-Ticker