Buntes Treiben auf der Hansastraße
Stadtteilfest zeigt: Der Osten lebt

Ahlen -

Trübe sah es am Samstagmittag zunächst für das Stadtteilfest Ost auf der Hansastraße aus. Der Morgen war schon regnerisch und kurz vor der offiziellen Eröffnung um 14 Uhr prasselte ein dicker Schauer nieder.

Dienstag, 10.09.2019, 13:00 Uhr
Plüschtiere und andere Spielsachen beherrschten das Angebot auf dem Flohmarkt. Der „Jupp-Foto-Club“ präsentierte seinen neuen Fotokalender für 2020 zusammen mit „Feuerwasser“ (rundes Foto oben). „Valentinos Kaspertheater“ begeisterte die Kinder (rundes Foto unten).
Plüschtiere und andere Spielsachen beherrschten das Angebot auf dem Flohmarkt. Der „Jupp-Foto-Club“ präsentierte seinen neuen Fotokalender für 2020 zusammen mit „Feuerwasser“ (rundes Foto oben). „Valentinos Kaspertheater“ begeisterte die Kinder (rundes Foto unten).

Aber Chef-Organisator Hermann Huerkamp ließ sich nicht beirren, und tatsächlich kam die Sonne heraus, als er mit Bürgermeister Dr. Alexander Berger und dem Vorsitzenden des Stadtteilbüros Ahlen Südost, Ralf Topp , auf die Bühne stieg.

Das Stadtoberhaupt freute sich, dass sich die Hansastraße so belebt zeigte. Die jährliche Veranstaltung sei „ein schönes multikulturelles Fest“. Außerdem verwies der Bürgermeister darauf, dass sich demnächst in der Hansastraße einiges baulich verändern werde.

„Das 22. Stadtteilfest ist schon eine Hausnummer“, meinte Ralf Topp. Dies zeige, dass der Stadtteil lebe, aber „damit dies so bleibt, müssen wir alle zusammenstehen“. Nach Topps Worten hat das Stadtteilbüro viel bewirkt, dafür gebühre auch Hermann Huerkamp Dank. Den habe aber auch die Stadt verdient, da sie dieses Fest ermögliche. „Viel Spaß und Glückauf“, wünschte Ralf Topp zum Abschluss allen Teilnehmern und Besuchern.

„Toll, dass ihr alle da seid“, rief Hermann Huerkamp der Menge vor der Bühne zu und versprach: „Das Programm ist handgestrickt.“ Sein Dank galt allen Akteuren für die gute Zusammenarbeit. Wieder hatten sich 40 Einrichtungen und Institutionen an dem Stadtteilfest beteiligt, darunter viele „Wiederholungstäter“, einige aber auch zum ersten Mal.

So war der Auftritt der Kinder aus dem „Lunch Club“ mit ihrer Tanzdarbietung eine Premiere. Die Geschichte eines Löwen, der nicht lesen und schreiben kann, zeigte die Awo-Kita Wetterweg. Dazu gab es eine tolle Bühnendekoration.

Viel Gesang war ebenfalls zu hören, wie vom Schulchor der Barbaraschule und von der Diesterwegschule. Das Juk-Haus war mit seiner Show-Company vertreten. Weitere Tanzvorführungen gab es vom „Kigaro“, der DJK „Vorwärts“ und der „Diamonds Elite“. Der TV Einigkeit hatte die „Zumba-Kids“ geschickt. Abgerundet wurde das fast vierstündige Programm mit einer Kick-Bo-Schau von Kick Bo by Mao.

Die im Stadtteil beheimateten Grundschulen und Kitas und deren Fördervereine waren auch mit Ständen vertreten, ebenso wie Innosozial, Awo , „Vivawest“, die Polizei, die Jugendzentren, das Spielmobil und die IG BCE zusammen mit dem „Jupp-Foto-Club“. Dieser hatte nicht nur seinen brandneuen Fotokalender 2020 im Angebot, sondern auch Hochprozentiges in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Flaschengrößen.

CDU, SPD und Linke verzichteten auf politische Werbung. Bei den Sozialdemokraten ist das Pfeilwerfen auf Luftballons Standard. Die Linke hatte einen Bücherstand aufgebaut. Dafür hatte Ute Müller einen alten Klapptisch mitgebracht – noch „Made in DDR“. Bei den Christdemokraten durfte auf Dosen geworden werden.

Der Regen hatte viele davon abgehalten, einen Stand auf dem Flohmarkt aufzubauen. Hier herrschten Spielsachen neben Kleidung vor. Aber auch schon Weihnachtsschmuck war im Angebot. Bei der KG „Neustadt“ gab es Waffeln und Reibeplätzchen. An verschiedenen Informationsständen konnte man sich ebenfalls stärken. An Kaffee und Kuchen herrschte außerdem kein Mangel. Wer allerdings nicht auf Süßes stand, hatte keine so große Auswahl. Neben dem Imbisswagen der Fleischerei Crabus gab es nur noch einen kleinen Grill von DiTiB ASK. Das war es mit der multikulturellen Vielfalt in kulinarischer Hinsicht. „Etwas schwach“, meinte denn auch Ratsherr Frank Viehfeger bei seinem Rundgang.

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