Drei Anträge für die Ratssitzung
CDU kritisiert Verkehr und Grünentsorgung

Ahlen -

Zu schnelles Fahren zwischen Händelweg und Eschenbachstraße, wilde Grünentsorgung im Westen und gefährliche Engpässe zwischen Oestricher Weg und Hammer Straße – mit diesen Problemen setzt sich derzeit die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Ahlen auseinander.

Dienstag, 10.09.2019, 16:44 Uhr aktualisiert: 11.09.2019, 11:20 Uhr
Als einen zeitweise besonders verkehrsreichen Abschnitt wertet die CDU die Einmündung von der Hammer Straße in den Oestricher Weg. Für die kommende Ratssitzung beantragt der Stadtverband, Lösungen für eine Entlastung zu suchen.
Als einen zeitweise besonders verkehrsreichen Abschnitt wertet die CDU die Einmündung von der Hammer Straße in den Oestricher Weg. Für die kommende Ratssitzung beantragt der Stadtverband, Lösungen für eine Entlastung zu suchen. Foto: Christian Wolff

In drei Anträgen für die kommende Ratssitzung am Dienstag, 1. Oktober, formuliert Stadtverbandschef Peter Lehmann die jeweilige Sachlage. „Der CDU-Ortsunion West wurden vermehrt Hinweise von Bürgern gegeben, dass im gesamten Bereich des Wohnquartiers zwischen Händelweg und Eschenbachstraße fortlaufend von motorisierten Verkehrsteilnehmern zu schnell gefahren wird“, schreibt er. „Im gesamten Bereich ist eine Tempo-30-Zone eingerichtet.“ Die Verwaltung soll nun mit Überprüfung dieser Hinweise – und bei Bestätigung um Entwicklung eines Maßnahmenpaketes zur Geschwindigkeitsreduzierung, gegebenenfalls auch durch Anbringung von Fahrbahnmarkierungen – beauftragt werden.

Auch die Verkehrssituation im Bereich des Oestricher Wegs / Ausfahrt auf die Hammer Straße sowie in diesem Zusammenhang mit der Verkehrssituation an der Martinschule bzw. am Kindergarten St. Johannes Nepomuk ist den Christdemokraten derzeit ein Dorn im Auge: „Ziel der Untersuchungen soll das Erarbeiten von Vorschlägen für eine Entlastung des Verkehrsaufkommens sowie einer Verringerung von Gefahrenpunkten sein“, so Lehmann. Der Oestricher Weg werde von Anwohnern und den landwirtschaftlichen Betrieben des Gebietes im Ahlener Westen als Hauptzubringer für Fahrten in und aus der Innenstadt und aus Richtung Hamm genutzt. „Durch die weitere Bebauung in den vergangenen Jahren am Richterbach hat sich die Verkehrsbelastung auf dem Oestricher Weg erheblich verstärkt. Insbesondere wird dieser für das Bringen der Kinder zur Martinschule und zum Kindergarten genutzt.“ Hier komme es zu bestimmten Zeiten zu einer Überlagerung mit dem Berufsverkehr bzw. dem üblichen Verkehr, heißt es in einem der Anträge. „Dabei ist die Belastung insbesondere der Anlieger des Oestricher Weges sehr hoch. An der Ausfahrt auf die Hammer Straße kommt es regelmäßig zu erheblichen Staus, die sich weit in den Oestricher Weg hinein bilden. Eine Entlastung könnte eine Rechtsabbiegespur in die Hammer Straße sein.“

Ähnlich sieht die Situation nach CDU-Auffassung im Bereich der Straßen Am Brüggel und Martinstraße aus. „Die Kinder werden über den Oestricher Weg zur Schule bzw. zum Kindergarten gebracht. Die Rückfahrt Richtung Stadt erfolgt dann auch wieder über den Oestricher Weg. Dabei kommt es beim Wenden der Fahrzeuge an der Schule zu teilweise gefährlichen Situationen und Verkehrsbehinderungen“, schreibt Peter Lehmann und fordert: Die Verwaltung möge in diesem Zusammenhang die Situation der Verkehrsströme untersuchen und Vorschläge für eine Entlastung des Verkehrs machen.

Der CDU-Ortsunion West wurden ebenfalls vermehrt Hinweise von Bürgern gegeben, dass im gesamten Bereich entlang des Richterbaches vom Händelweg bis zur Kapellenstraße (B 58) fortlaufend – auch in großen Mengen – unerlaubt Grünschnitt von Unbekannten entsorgt wird. Die illegale Entsorgung hinterlasse ein unschönes Bild in diesem Bereich des Stadtteils. Die Verwaltung soll mit Überprüfung dieser Hinweise und bei Bedarf auch der Aufstellung von Verbotsschildern beauftragt werden, heißt es im dritten Antrag.

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