Klarstellung
Stadthalle bleibt „voll am Markt“

Ahlen -

Unabhängig vom Ausgang eines möglichen Bürgerbegehrens gegen den Neubaubeschluss des Rates bleibt die Stadthalle Ahlen weiter für Veranstaltungen aller Art buchbar. Das stellten Geschäftsführer Andreas Bockholt und die Aufsichtsratsvorsitzende Gabi Duhme im Pressegespräch klar.

Mittwoch, 11.09.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 12.09.2019, 10:22 Uhr
Die Stadthalle ist und bleibt uneingeschränkt bespielbar und buchbar für Veranstaltungen jeglicher Art. Das stellten die Aufsichtsratsvorsitzende Gabi Duhme und Geschäftsführer Andreas Bockholt am Donnerstag bei einem Pressegespräch klar.
Die Stadthalle ist und bleibt uneingeschränkt bespielbar und buchbar für Veranstaltungen jeglicher Art. Das stellten die Aufsichtsratsvorsitzende Gabi Duhme und Geschäftsführer Andreas Bockholt am Mittwoch bei einem Pressegespräch klar. Foto: Peter Harke

Andreas Bockholt machte am Mittwoch das erste Dutzend voll. Zum zwölften Mal stellte er als Geschäftsführer der Stadthalle Ahlen das Programm für die neue Spielzeit vor. Doch erstmals saß bei diesem Anlass neben ihm auch die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Stadthallen-GmbH, Gabi Duhme . Ihr Anliegen war es, gemeinsam mit Bockholt „ein klares Signal an die Öffentlichkeit“ zu senden. „Wir bleiben voll am Markt“, so formulierte es der Hallenchef. Soll heißen: Die Stadthalle ist weiter uneingeschränkt bespielbar und buchbar für Veranstaltungen jeglicher Art – unabhängig vom Ausgang eines möglichen Bürgerbegehrens gegen den Neubaubeschluss des Rates und damit unabhängig davon, ob die Halle nun am Ende des Tages doch im Bestand saniert oder an ihrer Stelle ein neues Bürgerforum realisiert wird.

Als Grund dafür, diese Klarstellung vorzunehmen, nannte Andreas Bockholt „Irritationen", die es offenkundig bei manchen Unternehmen und Vereinen gebe, die ihre – zum Teil jährlich wiederkehrenden – Veranstaltungen langfristig planen. Immer öfter höre er die Frage: „Können wir auch nächstes oder übernächstes Jahr noch bei euch feiern?“ Seine immer gleiche Antwort: „Warum nicht?“ „Vor dem 1. Januar 2023 wird hier definitiv kein Handwerker anrücken, der den Spielbetrieb stören würde“, erklärt Bockholt. Es sei denn für notwendige Reparaturmaßnahmen, wie Gabi Duhme einschränkt. Dem Aufsichtsrat sei daran gelegen, das Funktionieren der Halle jetzt und in Zukunft zu gewährleisten, betonte die SPD-Politikerin und nannte als jüngste Investition den neuen Internet-Auftritt.

Hier sitzen die wahren Rathaus- und Stadthallenfreunde.

Gabi Duhme

Duhme hatte das Pressegespräch mit dem Satz eingeleitet: „Hier sitzen die wahren Rathaus- und Stadthallenfreunde.“ Von den Initiatoren des Bürgerbegehrens werde zurzeit „kräftig getrommelt“ und die Behauptung aufgestellt, „bei einer Sanierung wäre alles angeblich billiger“, ohne aber belastbare Zahlen zu nennen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates seien in ihrer Mehrzahl der Überzeugung, dass Plan A „uns nicht weiterbringen würde“ und ein Neubau die zukunftsfähigere Lösung sei. So oder so, für Gabi Duhme steht völlig außer Frage: „Diese Halle wird es weiter geben. Nur, wie sie in paar Jahren aussehen wird, wissen wir heute noch nicht.“

Für den Fall, dass der Ratsbeschluss gekippt wird und doch Plan A zum Zuge kommt, würde die Stadthalle für mindestens ein Jahr vom Netz gehen müssen, schätzt Bockholt. Das hänge vom Umfang der Sanierungsmaßnahmen ab. Plan B sehe vor, dass der Betrieb in der alten Halle solange weitergeht, während auf dem heutigen Parkplatz die neue errichtet wird. „Die Ausfallzeit wäre sehr gering“, so der Geschäftsführer, das sei ein weiterer „schmeichelhafter Vorteil der Neubauvariante“.

Seine Mannschaft, „vom Koch bis zum Haustechniker“, sei jedenfalls „voll motiviert“, auch in der kommenden Saison wieder rund 50 000 Besuchern ein attraktives kulturelles und gastronomisches „Gesamtpaket“ zu bieten, hob An­dreas Bockholt abschließend hervor und leitete damit zum Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen über. (Bericht folgt.)

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6919578?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Vorfreude auf den Demo-Tag
Selmar Ibrahimovic, hat die Demo in Warendorf mitorganisiert.
Nachrichten-Ticker