Kinofilmprojekt sucht lokale Komparsen
Ahlener auf die Leinwand!

Ahlen -

Möglichst viele Ahlener wollen die Macher der Kino-Krimikomödie „Fucking Bullshit“ einbinden, wenn in gut zwei Wochen die Dreharbeiten in der Wersestadt beginnen.

Samstag, 14.09.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 14.09.2019, 10:44 Uhr
Auf der Suche nach passenden Drehorten haben Autor und Schauspieler Alexander Schubert (l.) und Szenenbildner Axel Nocker (r.) bereits einige Wochen in Ahlen verbracht. Hier zeigt ihnen Michael Aßmann eine mögliche Location.
Auf der Suche nach passenden Drehorten haben Autor und Schauspieler Alexander Schubert (l.) und Szenenbildner Axel Nocker (r.) bereits einige Wochen in Ahlen verbracht. Hier zeigt ihnen Michael Aßmann eine mögliche Location. Foto: Christian Wolff

„ Und bitte!“ – Nein, noch nicht ganz. Das Drehbuch steht, die Schauspieler sind gebucht, die Locations festgelegt. Aber nach den monatelangen Vorarbeiten der Filmprofis sind jetzt die Ahlener gefragt. Das Team um Autor Alexander Schubert und Schauspieler Adrian Topol sucht noch lokale Komparsen. Und zwar möglichst viele.

In wenigen Tagen wird‘s also ernst. Dann rückt der Stab an, der die Wersestadt mit der Kino-Krimi-Komödie „Fucking Bullshit“ für mehr als einen Monat zum Drehort macht. Bis die erste Klappe fällt, bleiben noch knapp zwei Wochen Zeit. Die wird intensiv genutzt für den letzten Feinschliff. „Wir wollen definitiv eine ganz dicke Portion Ahlen im Film unterbringen“, fasst Producer Eric Sonnenburg im Gespräch mit unserer Zeitung zusammen. „Dazu gehört auch, möglichst viele Gesichter aus Ahlen einzubinden.“ Die sollen sich später auf der Leinwand wiederfinden, wenn „Fucking Bullshit“ in rund 300 deutschen Kinos an den Start geht.

„Wir suchen noch Komparsen für unseren Film“, wird Sonnenburg konkret. Filminteressierte können sich ab sofort per E-Mail unter der Adresse komparsen@mavie-films.com melden. „Schön wäre es, wenn sie uns dazu ihre Kontaktdaten mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse und ein aktuelles Foto mitschicken würden.“ Von zentraler Bedeutung seien auch die Tage, an denen die Komparsen verfügbar sind. „Wir drehen vom 30. September bis zum 8. November“, gibt Sonnenburg bekannt. „Sobald wir eine Vorauswahl getroffen haben, werden wir uns mit den Interessierten in Verbindung setzen. Wir würden uns sehr freuen, so viele Bürger wie möglich mit einzubinden, um das Ganze noch mehr zum ,Ahlen-Erlebnis‘ zu machen.“

Unterkünfte gesucht

Und noch ein Anliegen haben die Filmemacher: Da noch nicht alle Akteure für die Dauer der Dreharbeiten ein Bett haben, werden noch Unterkünfte gesucht. Wer über günstige Möglichkeiten verfügt, kann sich ebenfalls unter der genannten Adresse mit dem Stab in Verbindung setzen.

Wie mehrfach berichtet, dreht sich die Filmgeschichte um eine Polizeistation, die vor der Schließung steht. Die Betroffenen planen, diese Maßnahme mit List und Tücke zu verhindern, was zu allerlei Verwicklungen führt.  

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6924448?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Frau bei Verkehrsunfall gestorben
(Symbolfoto) 
Nachrichten-Ticker