43. Pöttkes- und Töttkenmarkt
Umweltfreundlich: Essbare Schalen

Ahlen -

Wieder einmal meinte es die Sonne mit dem Pöttkes- und Töttkenmarkt gut. Sie strahlte am Samstag und Sonntag durchweg und lud einfach zu einem Bummel über den westfälischen Krammarkt ein.

Sonntag, 15.09.2019, 22:00 Uhr
Das gemeinsame Anschneiden der Teltower Rübchentorte gehört zum Pöttkesmarkt genauso dazu wie das Emaillinchen, gemimt von Christa Schwab. Jörg Hakenesch, Henning Rehbaum, Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Dr. Alexander Berger wünschten guten Appetit.
Das gemeinsame Anschneiden der Teltower Rübchentorte gehört zum Pöttkesmarkt genauso dazu wie das Emaillinchen, gemimt von Christa Schwab. Jörg Hakenesch, Henning Rehbaum, Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Dr. Alexander Berger wünschten guten Appetit. Foto: Reinhard Baldauf

Tausende strömten bereits am Samstagmorgen durch die Innenstadt. Am Sonntag, der ab 13 Uhr verkaufsoffen war, gab es fast kein Durchkommen mehr. Bereits am Morgen meldete Josef Ostermann , dass die Pöttken knapp werden. „Die werden echte Sammlerstücke“, meinte er.

Viele bekannte Stände fanden die Besucher. Aber auch Neues. So hatte Korbmacher Willem Gerad Fidder eine Töpferin aus den Niederlanden mitgebracht, die ihren Stand ebenfalls auf dem Marienplatz hatte. Hier konnte jeder sehen, wie Vasen und andere Gegenstände auf der Drehscheibe entstanden. Diese war nicht elektrisch, sondern wurde klassisch mit den Füßen angetrieben. Der Heimatverein Welver war mit seinem alten Handwerk dafür dieses Mal nicht vertreten.

Klima- und Umweltschutz sind zurzeit ein großes Thema. Bernd Overmann machte damit Ernst. Nach der offiziellen Eröffnung des 42. Pöttken- und Töttkenmarkts verteilte er fast 40 Liter Kalbs­töttchen. Diese gab es aber nicht in Plastikschälchen oder kleinen Einweckgläsern, sondern aus essbaren Schälchen. Die Löffel dazu waren aus Holz. „Eine tolle Idee“, befand Tülay Ipek.

Nach dem kleinen Gaumenschmaus ging es für Bürgermeister und Landrat mit Ratsmitgliedern und den Verantwortlichen für das alljährliche bunte Treiben auf den Prominentenrundgang. Und der führte traditionsgemäß als Erstes zum Stand des Vereins für Städtepartnerschaft. Und hier warteten die Gäste aus der Partnerstadt Teltow mit ihrer Rübchentorte. Dr. Alexander Berger und Dr. Olaf Gericke schnitten das Prachtstück an und verteilten die Leckerei.

Gleich nebenan hatten die Ahlener Landfrauen ihre Stände mit Kunsthandwerk und selbstverständlich mit frischen Waffeln. Die Kinder waren hier von den zahlreichen ausgestellten Traktoren begeistert. Na klar – da musste Probe gesessen werden.

43. Pöttkes- und Töttkenmarkt

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Der Bürgerausschuss zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS) betreute wieder den Kinderflohmarkt auf der Wandmacherstiege. Spielzeug beherrschte hier neben Kleidung das Angebot. Aber auch CDs, elektrischen Schreibmaschinen und deren Nachfolger, Computer, waren zu haben. Wer nicht nur in sein Smartphone schaut, bekam zum Lesen sogar noch echte Bücher. Und am Sonntag verlagerte sich das Flohmarktgeschehen erstmals in die „gute Stube“, auf den Marktplatz.

Der Krammarkt hat stets ein breites Angebot von Artikeln für Haus und Garten. Neu waren Gegenstände aus Bambus. Sogar Massagen konnten Besucher bei Bedarf genießen. Zu einem Bummel über den Pöttkesmarkt gehört selbstverständlich der Genuss von Speisen und Getränken. Die Auswahl war groß.

Neben Töttchen, Bratwurst und Pommes warteten Asiatisches sowie Gemüse oder Fisch auf hungrige Gäste. Bei den Eiscafés in der Fußgängerzone war es an beiden Tagen schwierig, einen Platz zu bekommen. Kaffee, Espresso und Cappuccino waren neben Eis der Renner bei den Italienern.

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