Kunstaktion beim Frauenfrühstück
Eine farbenfrohe Welt schaffen

Ahlen -

Traditionell wird beim Internationalen Frauenfrühstück (IFF) einmal im Jahr ein Kunstprojekt durchgeführt, am Samstagvormittag war es wieder soweit in der Familienbildungsstätte. Dieses Mal war die philippinische Künstlerin Pamela Gotangco-Hupp aus Zürich mit dem Projekt „Frauen schaffen eine bunte Welt“ zu Gast.

Sonntag, 22.09.2019, 20:00 Uhr
Kreativ gestalteten die Teilnehmerinnen gruppenweise die Kartons mit Erfahrungen, die sie als Frauen gemacht haben.
Kreativ gestalteten die Teilnehmerinnen gruppenweise die Kartons mit Erfahrungen, die sie als Frauen gemacht haben. Foto: Ralf Steinhorst

„Kunst ist ein Teil unseres Lebens“, begrüßte Teamsprecherin Laina Remer die Teilnehmerinnen, die sich schon sehr auf das diesjährige Kunstprojekt gefreut hatten. Das sommerliche Wetter spielte den Frauen dabei in die Karten. Weil gemalt werden sollte, wurde auf der Terrasse gearbeitet und so der Boden des Saals vor Verunreinigung geschont.

Teammitglied Sabine Knauer stellte Pamela Gotagco-Hupp als Künstlerin vor, die ihre Immigration und Kindheit in der Kunst verarbeitet hat. Im Laufe des künstlerischen Schaffens wurde sie dann immer politischer, indem sie Unterdrückung und Gewalt gegen Frauen anprangerte.

Ich bin keine Mutter Theresa, aber ich habe das Herz und die Leidenschaft zu helfen.

Pamela Gotagco-Hupp

„Ich bin keine Mutter Theresa, aber ich habe das Herz und die Leidenschaft zu helfen“, sah Pamela Gotagco-Hupp ihre Rolle. Sie kämpfe für die Stärkung von Frauen und Mädchen in der Gesellschaft: „Eine Institution wie das Internationale Frauenfrühstück zu unterstützen, ist sehr wichtig.“ Deshalb sei sie auch sehr gerne nach Ahlen gekommen.

„Wir wollen eine farbenfrohe Welt schaffen“, war das Ziel von Pamela Gotagco-Hupp für die Kunstinstallation auf 25 Kartons, die zusammengesetzt eine Wand bildeten. Bereits vorgearbeitet hatte sie eine Weltkugel, die in Gruppen von Frauen mit gleichem kulturellem Ursprung bemalt werden sollten. Basis dafür sollten individuelle Erfahrungen oder Erlebnisse sein. Im zweiten Teil des Projekts sollten die Teilnehmerinnen Papierpüppchen beschriften, indem sie die Vorgabe „Frauen…“ ergänzten. „Malt, was euch glücklich macht“, gab die Philippinin als Vorgabe mit.

Das Ergebnis war am Ende eine große, bunt bemalte Kartonwand. „Wir haben eine Wand der Liebe gestaltet“, zeigte sich Pamela Gotagco-Hupp begeistert. Was auch gut sei, denn in der Welt gebe es genug Wände des Hasses.

Brigga Kazmierczak rief abschließend die Teilnehmerinnen des IFF zum Besuch des „Ladys Day“ am kommenden Samstag ab 14 Uhr in der Lohnhalle auf. Denn die Messe wird nicht nur viele Angebote für Frauen bieten, sondern deren Erlöse kommen auch dem Internationalen Frauenfrühstück zu Gute.

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