Der „Pöggskenmarkt“ am Sonntag
Alles aus eigener Kraft

Vorhelm -

Bei bestem Sommerwetter zog es am Sonntag nicht nur Bewohner des Wibbeltdorfes zum „Pöggskenmarkt“, sondern vielfach auch Fahrradausflügler aus der Umgebung.

Montag, 23.09.2019, 16:20 Uhr
„Wat is dat Pöggsken fien!“ – Viel Spaß bei der Markteröffnung hatten Guido Keil, Dr. Alexander Berger, Josef Remmert, Diana Berger und Hermann Honermann (v.l.).
„Wat is dat Pöggsken fien!“ – Viel Spaß bei der Markteröffnung hatten Guido Keil, Dr. Alexander Berger, Josef Remmert, Diana Berger und Hermann Honermann (v.l.). Foto: Ralf Steinhorst / Christian Wolff

Noch am Vormittag waren die Vorhelmer zum Gottesdienst auf dem Dorfplatz unter sich. Anschließend verdeutlichte Guido Keil , stellvertretender Vorsitzender der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV), den Stellenwert des inzwischen dritten „Pöggskenmarktes“ für das Dorf: „Mit dem Programm haben wir etwas ganz Besonderes geschaffen.“ Was nicht nur am „coolen Maskottchen“ liege, das sogar quaken kann. Es hänge auch damit zusammen, dass das Fest komplett aus eigenen Reihen gestaltet ist und die Erlöse vollständig in die Dorfkasse fließen. Was auch Bürgermeister Dr. Alexander Berger beeindruckte: „Der ,Pöggskenmarkt‘ steht symbolisch für Vorhelm – der Ortsteil wächst und gedeiht.“

Die Verbundenheit zur Patenschaftskompanie im Aufklärungsbataillon 7 der Bundeswehr symbolisierte anschließend der Ortsausschussvorsitzende Hubertus Beier mit der Übergabe eines Vorhelm-Banners an die Soldaten: „Das ist ein Ausdruck dafür, dass wir die Soldaten hier sehr schätzen.“

Der „Pöggskenmarkt“-Sonntag

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Obwohl die Patenschaft erst vor zwei Jahren offiziell besiegelt wurde, herrscht bereits eine tiefe Verwurzelung. „Die Soldaten sind aus dem gesellschaftlichen Leben, gerade hier im Dorf, nicht mehr wegzudenken“, bestätigte IG-Chef Josef Remmert und freute sich, mit Hauptmann Ludwig von Düsterlohe gleich ein neues Gesicht aus den Reihen der Bundeswehr kennenzulernen. Der 34-Jährige tritt voraussichtlich in einem halben Jahr die Nachfolge Rieckmanns als Kompaniechef an und schnupperte schon mal Vorhelmer Luft.

Die Verbundenheit zeigte sich am Nachmittag ebenso bei einer gemeinsamen Unfallübung zwischen der Bundeswehr und dem Feuerwehr-Löschzug, bei der eine Rettungsaktion nach einem Autounfall demonstriert wurde. „Wir müssen die gleichen Kapazitäten haben wie die Feuerwehr “, zeigte Major René Rickmann auf. Schließlich muss auch in den Einsatzländern gerettet werden. Zusätzlich hatte die Truppe auch einige Fahrzeuge zur Besichtigung mitgebracht, darunter einen „Fuchs“ in der Version einer Befehlsstelle.

Fahrzeuge ganz anderer Art besichtigen konnten die Besucher am Stand von Marcel Nieländer. Der Vorhelmer betreibt ein Auto-E-Center und stieß bei der Klimadiskussion natürlich auf In­te­resse: „Die Menschen tasten sich an das Thema E-Mobilität heran.“ Wer mal schnell im Rennboliden über den Hockenheimring jagen wollte, war gegenüber am Provinzial-Stand bei „Rodi-Racing“ richtig. In Simulation – und daher auch umweltfreundlich.

Musik war bei den Jungs von „Your Event“ drin, die Partytechnik und DJ-Dienste anboten. Auch hier bestand Interesse; die nächste Party kommt bestimmt. Ein Spiegelbild des guten Besuchs war der kfd-Stand am Nachmittag. „Der Kuchen ist fast weg“, zog Maria Vatterodt eine Zwischenbilanz. Sei’s drum, bei den Landfrauen nebenan liefen die Waffeleisen weiterhin heiß. Förderverein und OGS der Augustin-Wibbelt-Schule hatten sich auf die Produktion von Buttons konzentriert, die beispielsweise in Schlüsselanhänger eingebaut wurden. Die Schützen gingen auf Werbetour für die neue Kinderkompanie. „Es kostet nichts und man trifft sich drei- bis viermal im Jahr“, hatte der stellvertretende Vorsitzende Holger Hasselmann schon einige Interessenten auf der Liste notiert.

Wer mal pausieren wollte, war auf dem Boule-Platz richtig. „Ich bin total begeistert, das habe ich nie vorher gemacht“, stellte Wolfgang Große Jäger erstaunt fest. Zum französischen Abschluss vielleicht noch einen Wein am Stand des Kirchenchores? Der war eher weniger frequentiert, vielleicht war es zu warm. „Aber gestern Abend hatten wir einen guten Umsatz“, wollte sich Heidi Matthias nicht entmutigen lassen.

Der ,Pöggskenmarkt‘ steht symbolisch für Vorhelm – der Ortsteil wächst und gedeiht.

Dr. Alexander Berger

 

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