Konzert in der Lohnhalle
Mit dem Gefühl der Unendlichkeit

Ahlen -

Den Auftakt zu ihrer Jubiläumsspielzeit macht die Kulturgesellschaft der Stadt Ahlen am Sonntag, 6. Oktober, um 18 Uhr in der Lohnhalle der Zeche „Westfalen“. Das Konzert der „MikroPhilharmonie EinKlang“ widmet sich dem Gefühl der Unendlichkeit in der Musik.

Samstag, 28.09.2019, 20:00 Uhr
Das 2011 gegründete Orchester „MikroPhilharmonie EinKlang“ unter der Leitung von Joachim Harder vereint 34 im Münsterland lebende Musiker aus aller Welt.
Das 2011 gegründete Orchester „MikroPhilharmonie EinKlang“ unter der Leitung von Joachim Harder vereint 34 im Münsterland lebende Musiker aus aller Welt. Foto: Kulturgesellschaft

„Orchester und Programm bilden den angemessenen Rahmen, um das Jubiläumsjahr zu beginnen“, verspricht Vorsitzende Renate Franke zum 70-jährigen Bestehen der Kulturgesellschaft. Die „MikroPhilharmonie“ nähere sich auf unerhörte Weise berühmten Orchesterwerken der Klassik und Romantik. Ihre Stücke führen in speziellen Bearbeitungen für große Kammerensemble 15 bis 22 Musizierende auf. „Die Zuhörer dürfen sich auf ein aufregendes Hörabenteuer freuen, wenn die große Orchesterliteratur kammermusikalisch und zugleich sinfonisch erklingt“, macht Franke neugierig. Mit Wagner , Mozart und Mahler füllen laut Programmankündigung „Giganten“ den Klangraum der Lohnhalle.

Solistin ist die im Lied- und Konzertfach deutschlandweit gefragte Anna-Sophie Brosig. Sie erhielt 2016 den GWK-Förderpreis. Die Laudatio charakterisiert sie als „eine extrem vielseitige und wandlungsfähige Sopranistin, die im Opern- und Liedfach gleichermaßen überzeugt“. Ihr lyrischer Sopran „ist warm und in der Höhe glockenhell, er strahlt in jedem Register“. Das 2011 gegründete Orchester „MikroPhilharmonie EinKlang“ vereint 34 im Münsterland lebende Musiker aus aller Welt.

Im Konzert mit dem Titel „Unendlichkeit“ erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm: „Vom himmlischen Leben“ singt Sopranistin Anna-Sophie Brosig im letzten Satz der 4. Mahler-Sinfonie. Dem vermeintlich naiven Brentano-Text aus „Des Knaben Wunderhorn“ stehen musikalisch gegenüber: grotesker Humor, gebrochener Weltenlauf und Naturidylle. Die auf Erden unmögliche Liebe zwischen Tristan und Isolde kann erst im Tode zu ihrer Erfüllung kommen. Richard Wagners Musik ist Sehnsucht pur und lässt – ganz dem Programmtitel folgend – mit seiner Suggestivkraft ein Gefühl von Unendlichkeit aufkommen. Wolfgang Amadeus Mozart schrieb seine Konzertarien häufig einer berühmten Sängerin „in die Kehle“. Die akrobatische Arie „Bella mia fiamma“ und die lyrische „Ch’ io mi scordi di te“ mit ihrem Solopart für Klavier gehören dazu.

Um 17.30 Uhr erläutert Dirigent Joachim Harder zusammen mit der Solistin in unterhaltsamer Weise die Werke des Abends. Das Konzert beginnt eine halbe Stunde später.

Der Eintritt beträgt 15 Euro, ermäßigt sowie für Mitglieder der Kulturgesellschaft neun Euro. Karten sind in der Vorverkaufsstelle der Stadthalle, Telefon 20 00, und bundesweit an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie unter www.reservix.de erhältlich. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Projektgesellschaft Westfalen und mit Unterstützung der Werner-Egerland-Stiftung.

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