4. Nacht der Lichtkunst
Musik begleitete die Kaskade

Ahlen -

Eine Gruppe aus Lünen ließ sich am Samstagabend bei der 4. Nacht der Lichtkunst am Kunstmuseum von dem Zauber der Projektion des Isländers Egill Sœbjörnsson beeindrucken.

Sonntag, 29.09.2019, 23:00 Uhr
Den Zauber der Lichtprojektion des Isländers Egill Sœbjörnssons erlebte am Samstagabend in der 4. Nacht der Lichtkunst auch eine Gruppe von Besuchern aus Lünen. In der Museumspädagogik fertigten Workshopteilnehmer fluoreszierende Bilder.
Den Zauber der Lichtprojektion des Isländers Egill Sœbjörnssons erlebte am Samstagabend in der 4. Nacht der Lichtkunst auch eine Gruppe von Besuchern aus Lünen. In der Museumspädagogik fertigten Workshopteilnehmer fluoreszierende Bilder. Foto: Dierk Hartleb

Virtuose Klänge wehten am Samstagabend vom Eingang des Kunstmuseums hinüber auf die andere Straßenseite und veranlassten Besucher und Passanten, einen Moment innezuhalten und zuzuhören.

Zur 4. Nacht der Lichtkunst in der Hellwegregion machten Museum und Stadt wieder gemeinsame Sache. Um den Besuchern neben dem Seherlebnis einen akustischen Mehrwert zu bieten, hatte der Fachbereich Kultur im Rathaus mit seinem Leiter Christoph Wessels Christian Kappe und seinen Kollegen Florian Zenker eingeladen, um die „Kaskade“ Egill Sœbjörnssons in Musik umzusetzen. Unter dem Vordach des Eingangs platziert, konnten die Musiker, die sich schon aus Studientagen kennen und seitdem in unterschiedlichen Besetzungen zusammen spielen, die Lichtprojektion des Isländers zwar nicht direkt sehen, aber das wellenartige Lichtspiel auf der Fassade des gegenüber liegenden Hauses indirekt verfolgen.

Verstärkung erhielten die Ahlener von einer Gruppe aus Lünen, die im Laufe des Abends am Museum eintraf und das Lichtkunstwerk im Zusammenklang mit der Trompete von Christian Kappe sowie der Gitarre und dem elektronischen Verstärker von Florian Zenker erlebte.

Nina und Wolfgang Balzer aus Lünen zeigten sich sehr angetan. „Wir waren früher häufiger im Kunstmuseum. Aber die Lichtprojektion kannten wir noch nicht. Das war für uns der Grund, nach Ahlen zu fahren. Die Kombination mit der Musik ist wirklich sehr gelungen.“ Auch die anderen Teilnehmer der Lichtkunstreise – insgesamt bot der veranstaltende Verein „Hellweg – Ein Lichtweg“ an diesem Abend sieben Reisen in die Region an – ließen sich von der einmaligen Atmosphäre beeindrucken. Trotz der schon herbstlichen, durchaus gewöhnungsbedürftigen Temperaturen. Für ihre Ausdauer wurden die Lünener mit einem Buffet belohnt, das im Skulpturengarten gereicht wurde.

4. Nacht der Lichtkunst

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Den Besuch der Lünener nutzte Dagmar Schmidt, Vize-Museumsleiterin, um die Gäste mit der weiteren Lichtkunst des Museums wie dem farbigen Tor des Bonner Künstlers Christoph Dahlhausen bekannt zu machen. Mit diesen Eindrücken machten sich die Besucher, die in Bergkamen Zwischenstation gemacht hatten, auf den Rückweg.

Schmidt war selbst in dem von ihr geleiteten Workshop zum Thema „Licht und Projektion“ zusammen mit den Teilnehmern aktiv geworden, wo gedruckte Fotos vom Kunstmuseum, Figuren und Au­tos mit fluoreszierender Farbe bearbeitet wurden, die im abgedunkelten Raum anschließend faszinierend leuchteten.

Die Magie dieser Bilder und der „Kaskade“ des Isländers fügten sich nahtlos in den Zauber der Musik der beiden Jazz-Musiker, die die Lichtwellen der Projektion auch akustisch zum Aufleuchten brachten. Und dafür waren Christian Kappe und Florian Zenker prädestiniert: Gemeinsam haben sie vor einigen Jahren in Island eine CD aufgenommen. Wer hätte die Lichtkunst Egill Sœbjörnssons besser in Klänge umsetzen können als dieses Duo?

Parallel zu den Lichtreisenden aus Lünen hatte sich zuvor eine 25-köpfige Gruppe aus Ahlen auf den Weg nach Bönen und Unna zum Zentrum für Internationale Lichtkunst gemacht, die erst zu späterer Stunde zurückkehrte.

Die Kombination mit der Musik ist wirklich sehr gelungen.

Nina und Wolfgang Balzer, Lünen
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