Vorhelmer Maibaum zog ins Winterquartier
Helfer zeigten sich erfinderisch

Vorhelm -

Das sichtbare Zeichen der Sommerzeit hat sich in Vorhelm am Samstagnachmittag für einige Monate ins Winterquartier verabschiedet. Über 15 Helfer des Löschzugs Vorhelm und des Heimatvereins haben den Maibaum auf dem Dorfplatz abgebaut.

Montag, 30.09.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 30.09.2019, 16:24 Uhr
Bevor die Wappenschilder des Maibaums abgenommen wurden, brachte Löschzugführer Raphael Eustermann (M.) den Stamm mit einem Spreitzer zum Kippen.
Bevor die Wappenschilder des Maibaums abgenommen wurden, brachte Löschzugführer Raphael Eustermann (M.) den Stamm mit einem Spreitzer zum Kippen. Foto: Ralf Steinhorst

Das wechselhafte Wetter meinte es gut mit den Heimatfreunden. Diese mussten dieses Mal aus gutem Grund auf die Jugendfeuerwehrleute verzichten, denn die hatten am Morgen an einer Übung teilgenommen und später stand bei ihnen Zelten auf dem Programm.

Trotzdem brauchten die Helfer nur 55 Minuten, um den Maibaum umzulegen und transportfertig zu machen. Während der ganzen Zeit herrschte Regenpause. Einige schauten beim Blick zum Himmel innerlich noch auf das vergangene Wochenende mit Kaiserwetter zurück, als der „Pöggskenmarkt“ stattfand. „Da haben wir mit dem Wetter richtig Glück gehabt“, sagte Willi Bücker , Vize-Vorsitzender des Heimatvereins, erleichtert.

Vorhelmer Maibaum zieht ins Winterquartier

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Auch wenn der Abbau des Maibaums seit Jahren stattfindet, zur Routine wird er deshalb noch lange nicht. Die Helfer müssen sich immer wieder in die Arbeitsabläufe hineindenken. Und so tritt dann ab und an eine Komplikation bei dem fein ausgetüftelten Abbauplan auf. War es im Vorjahr ein verkanteter Karabinerhaken, war es in diesem Jahr das Zugseil, dessen Anbringung vergessen wurde, um den Baum zur Seite kippen zu können. Was die Helfer aber erfinderisch machte. Löschzugführer Raphael Eustermann eilte schnell zum Löschfahrzeug, um einen Spreizer einzusetzen. „Der macht 13 Tonnen“, verdeutlichte er, machte sich ans Werk und der Maibaum neigte sich – durch die Seilkonstruktion gehalten – behutsam zur Erde.

Dann konnte mit dem Abhängen der Schilder begonnen werden, die mühsam abgeschraubt werden mussten. Was einige Helfer erneut auf eine Idee brachte: Der Heimatverein bekam als Aufgabe mit auf den Weg, die Verschraubungen durch Karabinerhaken zu ersetzen, um die Prozedur zukünftig vereinfacht und damit schneller gestalten zu können.

Raphael Eustermann zeigte sich mit der Aktion aber am Ende hochzufrieden: „Das hat doch wieder einmal gut geklappt – und das bei trockenem Wetter.“

Der macht 13 Tonnen.

Raphael Eustermann
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