Umfangreiche Maßnahmen an Ahlens Schulen
Keine Verschnaufpause gegönnt

Ahlen -

Der Erneuerungsbedarf an den Ahlener Schulen gönnt dem städtischen Gebäudemanagement keine Verschnaufpause. Dennis Hadrika gab den Mitgliedern des Schul- und Kulturausschusses, der im Städtischen Gymnasium tagte, einen Überblick über bereits durchgeführte und geplante Maßnahmen.

Dienstag, 01.10.2019, 07:00 Uhr
Für 2020 ist der Teilneubau an der Fritz-Winter-Gesamtschule (Foto) projektiert; an der Paul-Gerhardt-Schule und der Martinschule wurden in diesem Jahr die Schulhöfe aufwendig saniert oder umgestaltet.
Für 2020 ist der Teilneubau an der Fritz-Winter-Gesamtschule (Foto) projektiert; an der Paul-Gerhardt-Schule und der Martinschule wurden in diesem Jahr die Schulhöfe aufwendig saniert oder umgestaltet. Foto: Christian Wolff

Die vom Kostenvolumen teuerste Baumaßnahme fand an der Martinschule statt, wo der Schulhof samt Eingangsbereich mit einem Aufwand von 720 000 Euro erneuert wurde, förderfähig waren davon 648 000 Euro.

Auch an der Paul-Gerhardt-Schule floss mit 432 000 Euro viel Geld in die Schulhofumgestaltung. Zudem wurde für 78 000 Euro ein barrierefreier Zugang geschaffen, die Fassade der Pausenhalle für 43 000 Euro erneuert und im Altbau ein Sonnenschutz für 31 000 Eu­ro eingebaut. In den Herbstferien soll auch noch die WC-Anlage barrierefrei umgebaut werden.

In der Sekundarschule wurden mit einem Kostenaufwand von 85 000 Euro Akustikdecken eingezogen. In der Augustin-Wibbelt-Schule in Vorhelm mussten in zwei Klassenräumen die Fußböden samt Estrich wegen unerträglicher Ausdünstungen für 16 000 Euro ausgetauscht werden. An der Diesterwegschule wurde die Fahrradüberdachung für 6000 Euro erneuert; die versprochenen neuen Fahrradständer sollen zeitnah installiert werden.

An der Overbergschule erhielten mehrere Klassenräume einen neuen Anstrich durch städtische Maler; für 20 000 Euro wurde eine Zaunanlage errichtet, ein Bolzplatz soll in den Herbstferien angelegt werden.

Auch in der Marienschule gab es kleinere Maßnahmen wie einen neuen Boden vor dem Sekretariat und neue Türen nach einem Einbruch. Die Sanierung der Jungen-Toilette kostete 25 000 Euro.

Auf dem Plan für 2020 steht eine umfangreiche Maßnahme an der Don-Bosco-Schule, wo das Dach der Sporthalle und die Fenster erneuert werden müssen. Ausgeschrieben ist bereits der Bau einer Doppelgarage.

Kostenintensivste Maßnahme wird im kommenden Jahr der Teilneubau der Fritz-Winter-Gesamtschule sein, dazu muss ein alter Gebäudeteil der früheren Friedrich-Ebert-Hauptschule komplett abgerissen werden. „In Absprache mit der Schulleitung können wir auf die Aufstellung von Pavillons verzichten“, erklärt Schulfachbereichsleiter Christoph Wessels auf Anfrage.

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