Stadtbaurat
Mentz: Entscheidung nicht leicht gemacht

Ahlen -

Eine kurze „persönliche Erklärung“, die ihm „emotional nicht ganz so leicht“ falle, gab Stadtbaurat Andreas Mentz in der Ratssitzung ab. Anlass: sein Wechsel nach Hamm.

Mittwoch, 02.10.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 03.10.2019, 15:38 Uhr
In fünf Monaten werden sich die Wege von Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Stadtbaurat Andreas Mentz trennen.
In fünf Monaten werden sich die Wege von Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Stadtbaurat Andreas Mentz trennen. Foto: Christian Wolff

Gut, dass die Ratssitzungen in Hamm schon um 16 Uhr anfangen – eine Stunde früher als in Ahlen. So brauchte Andreas Mentz am Dienstag für seinen „fliegenden Wechsel“ keinen Helikopter. Pünktlich saß er auf seinem angestammten Platz neben Bürgermeister Dr. Alexander Berger , gerade mal 45 Minuten nachdem der Hammer Rat ihn einstimmig zum künftigen Baudezernenten der Lippestadt gewählt hatte (wie berichtet). Wenig überraschend für die Ahlener Kommunalpolitiker.

Dennoch wollte Mentz nicht buchstäblich einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern eine kurze „persönliche Erklärung“ abgeben, was ihm „emotional nicht ganz so leicht“ falle, wie er vorwegschickte. Er habe „lange mit sich gerungen“, so der 52-Jährige, ob er sich in Hamm auf die Stelle des Stadtbaurats bewerben solle. Vor einem dreiviertel Jahr habe er sich dann dazu entschieden.

Ich bin wie bisher komplett für Sie da und für die Bürgerinnen und Bürger.

Andreas Mentz

Mentz ließ durchblicken, dass er Ahlen auch mit ei­nem weinenden Auge verlässt. Er habe hier „eine klasse Zeit“ gehabt, „viele tolle Menschen kennengelernt“ und viele Projekte voranbringen können. Dem Rat verspreche er für die verbleibende Zeit seiner Tätigkeit in Ahlen bis Ende Februar 2020: „Ich bin wie bisher komplett für Sie da und für die Bürgerinnen und Bürger.“

Dr. Alexander Berger gratulierte dem 1. Beigeordneten zu dem Karrieresprung, dies sei „auch ein persönlicher Erfolg“. Für eine Laudatio sei es aber noch zu früh, so der Bürgermeister. Die Verwaltung werde nun „alles dafür tun“, dass „schnellstmöglich“ ein geeigneter Nachfolger für Andreas Mentz gefunden werden könne.

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