Familienbildungsstätte
Ergreifende Ausstellung

Ahlen -

Bis zum 8. November schmückt eine sehr ergreifende Ausstellung den Flur der Familienbildungsstätte (fbs). „Meine Kollegin Brigitte Wieland hat die Ausstellung des Ambulanten Kinderhospizdienstes besorgt“, sagt fbs-Leiter Lars Koenig.

Donnerstag, 03.10.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 11:26 Uhr
Lars Koenig, Vera Kramer, Nicole und Ralf Muesmann (v.l.) präsentieren die besondere Ausstellung in der Familienbildungsstätte.
Lars Koenig, Vera Kramer, Nicole und Ralf Muesmann (v.l.) präsentieren die besondere Ausstellung in der Familienbildungsstätte. Foto: Peter Schniederjürgen

Rund 40 Bilder wurden von den Betroffenen selber oder deren Eltern gemalt und geben sehr eindrückliches Zeugnis ihrer Träume, Wünsche und Gedanken. Denn es sind junge Menschen, die lebensverkürzend erkrankt sind.

Entstanden sind diese Kunstwerke der besonderen Art an den gemeinsamen Familiennachmittagen im Ambulanten Kinderhospizdienst in Hamm. Der begleitet Familien, in denen ein Kind lebensbedrohlich oder gar lebensverkürzend erkrankt ist. „Zurzeit werden etwa 30 Betroffene betreut“, sagt Hospiz-Mitarbeiterin Vera Kramer. Zusammen mit Nicole und Ralf Muesmann bereitete sie die Ausstellung in der Bildungsstätte vor. Die ist zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen.

Der Hospizverein begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Erkrankungen wie beispielsweise Mukopolysaccharidose (MPS), Progeria, Tay-Sachs-Syndrom oder andere Stoffwechselerkrankungen verkürzen die Lebenserwartung. Die betroffenen Mädchen und Jungen, ihre Geschwister und Eltern können sich ab der Diagnose auf ihrem Lebensweg begleiten lassen.  

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