Kampagne des Bistums Münster
Dimitrios Gieske als „Werbegesicht“

Ahlen/Münster -

Aus Überzeugung hat sich der Ahlener Dimitrios Gieske für die Aktion „Gott sei Dank für Dein Talent“ des Bistums zur Verfügung gestellt. Nun zeigt er Gesicht für das Bistum als Arbeitgeber.

Dienstag, 08.10.2019, 11:18 Uhr
Dimitrios Gieske ist sehr zufrieden mit seiner beruflichen Tätigkeit als IT-Servicetechniker beim Bistum Münster. Deswegen stellte er sich als „Kampagnengesicht“ zur Verfügung.
Dimitrios Gieske ist sehr zufrieden mit seiner beruflichen Tätigkeit als IT-Servicetechniker beim Bistum Münster. Deswegen stellte er sich als „Kampagnengesicht“ zur Verfügung. Foto: Ladermann/Bistum Münster

Dass ein EDV-Fachmann seinen Beruf vor allem wegen des Kontakts mit Menschen schätzt, klingt überraschend. Auf Dimitrios Gieske aber trifft genau das zu. Der 44-jährige Ahlener ist Servicetechniker in der Informationstechnologie (IT) des Bistums Münster. Und weil ihm die Arbeit Freude macht, hat er sich aus Überzeugung für die Aktion „Gott sei Dank für Dein Talent“ des Bistums zur Verfügung gestellt. 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Berufen werben dabei mit ihrem Foto in den sozialen Netzwerken, auf Postkarten und in Fachzeitschriften für das Bistum als guten Arbeitgeber.

Gieske selbst ist dort seit 2002 tätig, zunächst als Mitarbeiter einer externen Firma. Im November 2017 wechselte er dann in die Dienste des Bistums – und hat das nicht bereut. „Das Arbeitsklima ist sehr gut“, nennt „Dimi“ – wie die Kollegen ihn nennen – einen Vorteil seines Jobs: „Wenn einem allein keine Lösung für ein Thema einfällt, geht man zu einem Kollegen und sucht gemeinsam nach Ideen.“

Außerdem schätzt der Familienvater, der mit Frau und Kind in Ahlen wohnt, die Familienfreundlichkeit seines Dienstgebers: „Die Kirche geht auf die Bedürfnisse der Familien ein, und dank der flexiblen Arbeitszeiten kann man Privatleben und Arbeit vereinbaren.“ Auch das Arbeiten von zu Hause aus sei möglich.

Inhaltlich mag er an seinem Beruf vor allem „die Vielfalt, die man kennen lernt. Morgens weiß man nie, was auf einen zukommt, und kein Problem ist wie das andere.“ Darüber hinaus freut sich Gieske, der immer wieder im Außendienst zu den Anwendern in der bischöfli-chen Verwaltung, in den Schulen oder Pfarreien fährt, über den so entstehenden Kontakt zu Menschen. „Es ist toll, wenn sich die Leute freuen, weil ihnen geholfen wurde“, sagt er. Nicht umsonst hält er „ein gutes soziales Empfinden“ für eines der wichtigen Talente, die er in seinen Beruf einbringt. „Die Technik zu beherrschen ist das eine“, unterstreicht er, „mit den Menschen klarzukommen, um herauszufinden, wo das technische Problem genau liegt, ist das andere. Wenn man zu sachlich und kühl ist, bekommt man keinen Draht zu den Menschen.“

Um neben dem Umgang mit Menschen auch die Technik zu beherrschen, sind Gieske und seine Kolleginnen und Kollegen in der sich rasant wandelnden IT auf Fort- und Weiterbildun-gen angewiesen: „Man muss ständig mitwachsen.“ Auch das unterstütze der Arbeitgeber.

Grund genug also für „Dimi“ Gieske, bei „Gott sei Dank für Dein Talent“ mitzumachen. Vor dem Fotoshooting, erinnert er sich, sei er nervös gewesen. „Aber man wurde gut willkommen geheißen und von Schritt zu Schritt geführt, so dass die Nervosität keine Rolle mehr spielte“, sagt er. Und gerade vor dem Hintergrund, dass wenig bekannt sei, dass man eben auch als IT-Techniker bei der Kirche arbeiten könne, sei es wichtig, „dass wir durch diese Aktion zeigen, was wir alles können, und dass die Kirche zeigt, was alles in ihr steckt“.

Stellenangebote, eine Vorstellung des Bistums als vielfältiger Arbeitgeber sowie Informationen zu vielen Berufen gibt es auf der neuen Internetseite www.kirchentalente.de.

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