Spielplatz Im Kreuzkamp
Ritterburg für den „Hexenspielplatz“?

Ahlen -

In der Stadtverwaltung trägt er die Bezeichnung Spielplatz Im Kreuzkamp. Was irreführend ist, weil er nur über einen kleinen Fußweg von der Essenbrede zugänglich ist. Im kommenden Jahr soll der Platz saniert werden und am Montag fragten Markus Beckmann und Annika Neumann von der Jugendförderung Kinder und Erwachsene nach ihren Wünschen zur Neugestaltung.

Dienstag, 08.10.2019, 17:11 Uhr aktualisiert: 08.10.2019, 17:40 Uhr
Dominik, Elin und Yannis hatten sich auf den Anwohnertermin mit den Jugendförderern gut vorbereitet und Zeichnungen ihrer Wunschspielgeräte mitgebracht.
Dominik, Elin und Yannis hatten sich auf den Anwohnertermin mit den Jugendförderern gut vorbereitet und Zeichnungen ihrer Wunschspielgeräte mitgebracht. Foto: Ralf Steinhorst

Der Spielplatz Im Kreuzkamp ist nach Gartenstraße Vorhelm und Possenbrock der dritte Spielplatz, der im kommenden Jahr auf der Liste steht. Mit Oestricher Weg und Im Hövenerort stehen zwei weitere Spielplätze im Jahr 2020 an. In die fünf Spielflächen werden insgesamt 250 000 Euro investiert, 50 000 pro Platz.

Markus Beckmann mit der Auswertung des Vorschlagkatalogs für die Spielplatzumgestaltung.

Markus Beckmann mit der Auswertung des Vorschlagkatalogs für die Spielplatzumgestaltung. Foto: Ralf Steinhorst

Kinder und Erwachsene im Quartier rund um Kreuzkamp hatten sich gut auf den Austausch mit den Jugendförderern vorbereitet. Elin, Yannis und Dominik hatten sogar Zeichnungen ihrer Wunschspielgeräte mitgebracht. So wünschte sich Dominik eine Karussellwippe: „Die habe ich in Wetzlar auf der Klassenfahrt gesehen.“ Die Vorstellungen von Elin und Yannis waren da mit großen Klettergerüsten schon etwas voluminöser, wobei bei der Vorschlagsbewertung Yannis‘ Ritterburg mit Kletterwand, Brücke, Rutschen und Hangelmöglichkeiten den Nerv der Mehrheit traf. „Das ist ja spannend, mal sehen ob es so etwas gibt“, war Markus Beckmann ganz Ohr für die Vorschläge. Wenn nicht, müsse ein anderes Thema gewählt werden.

Das ist ja spannend, mal sehen ob es so etwas gibt.

Markus Beckmann

Zurzeit besteht der Spielplatz aus drei Teilbereichen: einem Kleinkinderspielplatz, einer Fläche mit Klettergeräten und einer Fläche mit Schaukel. Besonders die Erwachsenen möchten den Kleinkinderbereich erhalten. Wenn es das Budget hergibt, seien ein weiterer Mülleimer am Eingang und etwas mehr Beschattung ebenfalls willkommen.

Die Vorschläge inklusive der Kinderzeichnungen bekommt nun Jörg Pieconkowski bei den Umweltbetrieben vorgelegt, der Gestaltungsvorschläge erarbeitet. Anfang des Jahres soll der finale Entwurf mit den Anwohnern abgestimmt werden, der Spielplatz könnte dann bis Herbst saniert sein.

Die Verwaltung zieht auch eine Namensänderung in Betracht. „Dann nennen wir ihn doch einfach Hexenspielplatz, bei uns heißt er schon lange so“, schlug eine Mutter vor. Denn gleich nebenan liege der sogenannte Hexenwald.

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