Vorhelm-Bahnhof Thema
Haltepunkt-Reaktivierung stößt auf offene Ohren

Vorhelm -

Die Wiedereinrichtung des Bahn-Haltepunkts Vorhelm könnte tatsächlich gelingen. Aus den umliegenden Orten, für die jene 1988 aufgegebene Station als Pendler-Bahnhof interessant sein könnte, gibt es positive Signale.

Mittwoch, 09.10.2019, 12:00 Uhr
Güter- und Personenzüge sausen am Haltepunkt Vorhelm seit 1988 vorbei. Eine Reaktivierung des ehemaligen Bahnhofs wäre für viele Pendler, auch aus dem Umland, interessant.
Güter- und Personenzüge sausen am Haltepunkt Vorhelm seit 1988 vorbei. Eine Reaktivierung des ehemaligen Bahnhofs wäre für viele Pendler, auch aus dem Umland, interessant. Foto: Christian Wolff

Der zuständige Zweckverband für den Schienenpersonennahverkehr im Münsterland (ZVM) hatte einen entsprechenden Antrag an das Land gestellt. „Ich bin sehr zuversichtlich“, sagt Franz-Josef Buschkamp , Vorsitzender der Zweckverbandsversammlung, im Gespräch mit der „Ahlener Zeitung“. Er hatte die Idee zur Revitalisierung ins Spiel gebracht. Erst am Dienstag stand das Thema beim Zweckverband erneut auf der Tagesordnung. „In den kommenden Wochen soll es einen Ortstermin geben“, so Buschkamp, der auch Mobilitätsexperte der CDU-Kreistagsfraktion ist. „Wir wollen, dass die Vorabprüfungen bis Dezember abgeschlossen sind.“

Der Einzugsbereich des Haltepunkts gehe durch die starken Pendlerströme deutlich über Ahlen, Beckum und Sendenhorst hinaus, meint Buschkamp. Er sieht auch Interesse in Orten wie Hoetmar, Enniger oder Freckenhorst. „Vor allem größere Betriebe wie Bertelsmann, Miele oder Amazon sind in der Umgebung ansässig und können durch eine ländliche Bahnanbindung Richtung Ostwestfalen und Ruhrgebiet profitieren.“ Das würde auch die Attraktivität Vorhelms als Wohn- und Arbeitsort steigern, konstatiert der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum, der die Idee in Düsseldorf unterstützt.

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