Landesinnungsverband der Gold- und Silberschmiede
Südliches NRW als „Einstecktuch“

Ahlen -

Nach Hannelore Kraft zeichnete jetzt der Landesinnungsverband der Gold- und Silberschmiede sowie Juwelier den amtierenden Ministerpräsidenten Armin Laschet mit seiner Ehrennadel aus. Dazu war Landesinnungsmeister Raphael Fischer mit zahlreichen Obermeistern am Montag in die Staatskanzlei in Düsseldorf gereist. Vorher stand noch ein Besuch beim WDR-Landesstudio auf dem Programm, wo es einen Einblick in die Radio- und Fernsehsendungen gab.

Donnerstag, 10.10.2019, 15:04 Uhr
Der Landesinnungsverband der Gold- und Silberschmiede sowie Juwelier zeichnete Armin Laschet mit der Ehrennadel aus. Dazu war Landesinnungsmeister Raphael Fischer (4.v.l.) mit zahlreichen Obermeistern nach Düsseldorf in die Staatskanzlei gereist.
Der Landesinnungsverband der Gold- und Silberschmiede sowie Juwelier zeichnete Armin Laschet mit der Ehrennadel aus. Dazu war Landesinnungsmeister Raphael Fischer (4.v.l.) mit zahlreichen Obermeistern nach Düsseldorf in die Staatskanzlei gereist. Foto: Reinhard Baldauf

Der Ministerpräsident empfing die Delegation dann mit einem Glas Sekt und anschließend gab es Kaffee und Kuchen. Armin Laschet nahm sich auch nach der Ehrung noch viel Zeit für Einzelgespräche. Dabei zeigte sich Landesinnungsmeister Fischer sehr zufrieden mit dem Besuch in der Landeshauptstadt, zumal der Verband zahlreiche Kontakte knüpfen konnte.

Bodenständig und diplomatisch

Zur Begründung der Auszeichnung Laschets führte Raphael Fischer aus: „Bodenständig, stets mit der Angabe Ihrer Herkunft diplomatisch, für einen geografischen Bereich – unser Bundesland NRW – netzwerkend, so erleben wir Sie in Ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Dank Ihrer vielfältigen Bemühungen sind NRW betreffende Themen auch auf Bundesebene und in Europa sehr präsent.“

Die Ehrennadel für den Ministerpräsidenten ist ein Unikat in ganz spezieller Form. Ein goldenes Einstecktuch stellt den südlichen Teil von NRW in Umrissen als ein in sich verwobenes Netz dar. An den Positionen der Heimatstadt des Ministerpräsidenten (Aachen), dem Ort des jetzigen Wirkens (Düsseldorf) sowie am Ort des Sitzes des Landesinnungsverbands (Ahlen) wurde je ein natürlicher Diamant in seiner mineralogischen kubischen Grundform dezent integriert.

Armin Laschet zeigte sich überrascht und lobte den ehrenamtlichen Einsatz von Handwerk und Handel in diesem Landesverband. „Innungen sind die starke Stimme des Handwerks“, unterstrich der Ministerpräsident und verwies darauf, dass in NRW mehr als eine Million Menschen im Handwerk beschäftigt seien.

Weitsicht der Gründer

Armin Laschet hob hervor, dass der Landesinnungsverband gleich als nordrhein-westfälischer und nicht erst Einzelverbände für das Rheinland und Westfalen gegründet wurden. Das habe für die Weitsicht der Gründer gestanden.

Bei der Überreichung des „Einstecktuchs“ lobte er die Kreativität der Handwerksarbeit. „Ein schönes Symbol für ein Netzwerk“, erklärte der Ministerpräsident, der sich solche Arbeiten auch als Gaben des Landes zu bestimmten Anlässen vorstellen konnte. Und noch etwas darin sah: „Ich verstehe es auch als Symbol, dass die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen weiter glänzen wird.“

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