Spielplatz Oestricher Weg
Anwohner regen neue Aufteilung an

AHlen -

Die Jugendförderung der Stadt Ahlen hatte am Dienstagnachmittag die Kinder und Erwachsenen im Quartier um den Spielplatz am Oestricher Weg eingeladen, um deren Wünsche zur Neugestaltung des Spielraumes zu erfahren. Überraschend hatten bei der Diskussion aber nicht die zukünftigen Spielgeräte, sondern erst einmal eine neue Raumaufteilung die größte Priorität.

Mittwoch, 16.10.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 16.10.2019, 15:43 Uhr
Bei der Diskussion mit Jugendförderin Annika Neumann stand zunächst eine neue Raumaufteilung des Spielplatzes bei den Wünschen ganz oben.
Bei der Diskussion mit Jugendförderin Annika Neumann stand zunächst eine neue Raumaufteilung des Spielplatzes bei den Wünschen ganz oben. Foto: Ralf Steinhorst

Spielfläche verlegen

„Wir haben in den letzten zwei Jahren 14 Spielplätze mit Bürgerbeteiligung neu ausgestattet“, stieg Jugendförderin Annika Neumann , die mit ihrer Kollegin Anna Baumeister gekommen war, in die Diskussion ein. Auch für den Spielplatz am Oestricher Weg, der direkt am Fuß- und Radweg entlang des Richterbachs liegt, werden 50 000 Euro nur für Spielgeräte bereitgestellt.

„Es wäre schön, wenn der Spielplatz nach hinten verlegt werden könnte“, machte ein Vater auf ein Grundproblem des Spielplatzes aufmerksam. Denn die Sandflächen mit den Spielgeräten liegen zur Straße, während der Rückraum eine sehr große Rasenfläche bietet. Die Gefahr, dass die Kinder auf die Straße laufen, ist aus Sicht der Bewohner groß.

Im rückwärtigen, der Straße abgewandten Teil befindet sich eine große Rasenfläche.

Im rückwärtigen, der Straße abgewandten Teil befindet sich eine große Rasenfläche. Foto: Ralf Steinhorst

Auch eine Einzäunung zu Straße und Richterbachweg mit Eingangstoren sei aus zwei Gründen wünschenswert: Zum einen können die Mädchen und Jungen so nicht mehr zum Richterbach laufen, zum anderen hoffen die Anwohner so, das Hundeproblem in den Griff zu bekommen. Auch mehr Schatten durch Baumbepflanzungen wurde als sinnvoll angesehen.

Fußballtore und Klettergerüst

Im weiteren Verlauf kamen dann aber doch noch die Wünsche zu den Spielgeräten ins Gespräch. Da je nach Umsetzung einer neuen Aufteilung weiterhin eine große Rasenfläche zur Verfügung steht, sollen Fußballtore installiert werden, ergänzt durch einen Unterstand als Regenschutz. Schaukeln für kleine und große Kinder standen ebenfalls oben auf der Liste, gefolgt von einem Piratenklettergerüst mit verschiedenen Elementen. Aber auch ein Hüpfkissen und eine Slackline gehörten zu den Anregungen.

Die versuchen die Umweltbetriebe nun, kostenmäßig unter einen Hut zu bekommen. Im Februar wird die Jugendförderung den Anwohnern in einem weiteren Treffen den Gestaltungsvorschlag unterbreiten. Verlaufen die weiteren Planungen dann reibungslos, kann die Neugestaltung des Spielplatzes am Oestricher Weg im kommenden Herbst abgeschlossen sein.

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