Juk-Haus
Kreatives Malen und Filmen

Ahlen -

Graffiti und Stopmotion-Filme standen bei der Herbstferien-Kulturwoche im Juk-Haus im Mittelpunkt.

Donnerstag, 17.10.2019, 18:13 Uhr aktualisiert: 17.10.2019, 18:20 Uhr
Malayka, Amy und Anastasia sind schon mit den ersten Entwürfen für ihre Schriften befasst, Sven Olde gibt ein paar Tipps.
Malayka, Amy und Anastasia sind schon mit den ersten Entwürfen für ihre Schriften befasst, Sven Olde gibt ein paar Tipps. Foto: Peter Schniederjürgen

Was der Horror auf Häuserwänden sein kann, ist auf Papier ein echter Hingucker: Graffiti nämlich. Diese je nach Anschauung Unsitte oder Kunstform ist ein Thema der zurzeit laufenden Herbstferien-Kulturwoche im Juk-Haus. „Wir machen die Welt bunter“, lautet das Motto.

Die Kulturwoche richtet sich an junge Menschen zwischen zehn und 14 Jahren. Zu den Angeboten gehören Graffitimalerei und Stopmotion-Filme.

Für Letztere ist die Kunststudentin Nele Simon nach Ahlen gekommen, während Sven Henric Olde die Graffitimaler begleitet. Auch die FSJlerin im Juk-Haus, Ariane Krumtünger, hilft den Teilnehmern.

„Stopmotion ist eine Trickfilmart“, erklärt Nele Simon. Dabei werden die Figuren, ausgeschnitten, auf Pappe geklebt und mit beweglichen Gelenken versehen. „Damit werden später die Bewegungen der Charaktere umgesetzt“, so Nele Simon. „Es ist mit den alten Zeichentrickfilmen oder dem Daumenkino vergleichbar.“

Zuhause habe ich schon mal auf Pappkartons gesprüht.

Anastasia

Am Montag haben die Workshop-Teilnehmer die Story geschrieben, am Dienstag ging es an die Figuren, am Mittwoch wurde die Geschichte gefilmt und am Donnerstag geschnitten, vertont und präsentiert.

Dann sollten auch die Graffiti-Künstlerinnen ihre Werke fertig haben. Sie beginnen am Montag unter Leitung von Sven Henric Olde mit Schriftübungen. „Es geht darum, möglichst voluminösen Schriftmuster zu entwickeln“, verrät der Künstler. Seine Schülerin-nen haben bereits zahlreiche Proben angefertigt. Malayka, Amy und Anastasia sind begeistert: „Zuhause habe ich schon mal auf Pappkartons gesprüht. Das gefiel mir schon ziemlich gut“, berichtet Anastasia von den ersten Kunsterfahrungen. Auch ihre beiden ebenfalls elfjährigen Freundinnen schätzen den kreativen Umfang mit Schriften und das Spiel mit Farben.

Das Juk-Haus bietet aber noch mehr. So eröffnet Stefan Spreehe täglich das Spiel „Schlag den Betreuer“. Den Abschluss der Herbstferien-Kulturwoche bildet am heutigen Freitag die Fahrt zum Movie-Park in Bottrop.

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