Hinweise auf Metallteile
Vorsichtshalber Baustopp am Bahnhof

Ahlen -

Die Arbeiten an den Aufzugsschächten im Ahlener Bahnhof ruhen. Es gibt Hinweise auf Metallteile, die Blindgänger sein können.

Mittwoch, 23.10.2019, 21:00 Uhr
Nachdem Hinweise auf Metallgegenstände aufgetaucht sind, wurden die Arbeiten an den Treppenschächten, die zu Aufzugschächten umgerüstet werden, bis auf Weiteres eingestellt. Jetzt finden umfangreiche Prüfungen statt.
Nachdem Hinweise auf Metallgegenstände aufgetaucht sind, wurden die Arbeiten an den Treppenschächten, die zu Aufzugschächten umgerüstet werden, bis auf Weiteres eingestellt. Jetzt finden umfangreiche Prüfungen statt. Foto: Ulrich Gösmann

Verdächtige Stille im Ahlener Bahnhof: In den beiden Treppenschächten, die für die Aufzüge vorgesehen sind, ruht die Arbeit. Dafür gibt es einen triftigen Grund: „Im Bereich der Aufzüge wurden Bereiche entdeckt, die eventuell Metallteile enthalten könnten“, heißt es in einer Mitteilung der DB-Pressestelle.

Bei dem Wort Metallteile werden Verantwortliche sofort hellhörig. Schlussendlich könnte es sich auch um eine Bombe handeln. Deshalb, so heißt es in der Mitteilung weiter, müsse dieser Verdachtsfall detaillierter untersucht werden. Fachfirmen und die zuständigen Behörden seien eingeschaltet. „Die Prüfung erfolgt mit Hilfe von Luftbildaufnahmen und weiterem Kartenmaterial sowie durch Bodenmessungen und Probebohrungen“, heißt es auf Redaktionsanfrage weiter. Bei einer ersten Auswertung wurde festgestellt, dass auch im Bereich des Ahlener Bahnhofs im Zweiten Weltkrieg Bomben gefallen sind.

Währenddessen gehen die Arbeiten an der Rampe zu Gleis 6 weiter. Der erste Teil ist bis zur Spitzkehre auf halber Strecke in Beton gegossen. Auch an der Fertigstellung der Infra­struktur wird weiter gearbeitet. Die Masten für die neuen LED-Leuchten stehen bereits. Sie werden in dieser Woche geerdet.

Bahnhof Ahlen

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Bahnsteig 6 bleibt Nothaltegleis, auch wenn es mit einem Windschutz wetterfest wird und Mutmaßungen dahin zielen, der neue RRX würde hier künftig seinen Zwischenstopp einlegen. Denn jedes Anfahren kostet zwischen drei bis fünf Minuten Fahrzeit. Damit hätte der Rhein-Ruhr-Express seine Zeitvorteile eingebüßt.

Auf den beiden anderen Bahnsteigen wartet noch einiges an Arbeit. Auch hier stehen die Masten für die neue Beleuchtung schon, aber von der neuen Beschallungsanlage und dem Windschutz einschließlich der Sitzmöglichkeiten ist noch keine Spur. Und auch die geplanten dynamischen elek­tronischen Fahrplananzeiger, die die bisherigen reparaturanfälligen Monitore ersetzen sollen, lassen auf sich warten.

Wir planen weiterhin die Modernisierung bis Ende des Jahres abzuschließen.

Deutsche Bahn

Der Wunsch des Vorsitzenden des Ahlener Beirats für Behinderte, Friedel Passmann, nach zusätzlichen Sitzgelegenheiten ist beim Bahnhofsmanagement angekommen. Passman wünscht sich auch Sitzplätze in der Bahnhofshalle.

Wie sich der vorläufige Baustopp in den Aufzugsschächten auswirkt, ist derzeit noch nicht abzuschätzen. Die Fertigstellung der Aufzüge ist ohnehin erst für 2020 geplant. Die Bahn hält weiter an ihrem Ziel fest. „Wir planen weiterhin die Modernisierung bis Ende des Jahres abzuschließen“, schließt die Pressemitteilung.

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