Adventsmarkt in der Lohnhalle
Nur hier gibt‘s Gärtner aus Garn

Ahlen -

Der elfte Adventsmarkt in der Lohnhalle bietet Schönes, Nützliches und natürlich Originelles.

Donnerstag, 31.10.2019, 11:28 Uhr aktualisiert: 01.11.2019, 10:30 Uhr
Bieten Schönes in der beginnenden Vorweihnachtszeit: Heiko Bujacz, Rita Gerecht, Christa Wolf, Ann Celik, Hermann Huerkamp, Bernhard Hartmann und Anja Richter (v.l.).
Bieten Schönes in der beginnenden Vorweihnachtszeit: Heiko Bujacz, Rita Gerecht, Christa Wolf, Ann Celik, Hermann Huerkamp, Bernhard Hartmann und Anja Richter (v.l.). Foto: Peter Schniederjürgen

In diesem Jahr ist der mittlerweile elfte Adventsmarkt in der Lohnhalle recht früh dran. Schon am 9. und 10. November – jeweils zwischen 11 und 18 Uhr – gibt es dort in bewährter Weise Adventliches, Nützliches und Schönes, Beleuchtetes und immer selbst Gebasteltes als Dekoration oder zum praktischen Gebrauch. Und das alles aus den Händen kreativer Kunsthandwerker.

Sie bestücken den Markt traditionell mit den Erzeugnissen ihrer oft recht aufwendig betriebenen Hobbys. Die meisten von ihnen sind Stammgäste. „Sie machen rund 80 Prozent der knapp 40 Stände aus“, sagt Christa Wolf , eine der Initiatorinnen des voradventlichen Markts.

Doch es sind auch immer wieder neue Aussteller dabei. So präsentiert Heiko Bujacz aus Hamm beispielsweise Glas- und Metallarbeiten. Auch Holzarbeiten sind immer beliebt, an ihnen kann sich Bernhard Hartmann richtig auslassen: „Meine Arbeiten entstehen nach dem, was mir das Holz vorgibt“, erklärt der Pensionär.

Meine Arbeiten entstehen nach dem, was mir das Holz vorgibt.

Bernhard Hartmann

Geschick mit Nadel und Faden, das ist das Kennzeichen von Markt-Begründerin Christa Wolf. Sticken ist ihr Thema. Dabei hat sie mittlerweile Unterstützung durch Ann Celik . „Allerdings habe ich nicht die Ruhe zu Sticken, dafür berate ich bei der Farbwahl“, schmunzelt Ann Celik.

„Shabby Chic“, die Art des stilvollen Verfalls, das ist das Thema von Anja Richter. „Wir leben das, so sind auch unsere Häuser und Gärten eingerichtet“, berichtet sie mit einem Augenzwinkern. Die Häkelexpertin des Markts ist Rita Gerecht. Mit unendlicher Geduld fertig sie alles Mögliche und oft auch Unmögliches aus Baumwollgarn und Naturprodukten. „In diesem Jahr habe ich mir die Handwerker vorgenommen“, zeigt sie den gehäkelten Gärtner und die Bäckerin. Aber auch andere Gewerke hat sie dargestellt.

Der Markt hat sich im Laufe der vergangenen Jahre gewandelt. „Wir beschränken uns diesmal auf die Lohnhalle“, kündigt Hausherr Hermann Huerkamp an. Es bleibt aber dabei, dass das Sortiment für jeden Geschmack was bereithält.

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