Olferadweg
900 Meter am renaturierten Bach

Ahlen -

Alltags-, Freizeit- und Schulwegradler profitieren davon, wenn zwischen Klingerstraße und In der Schlinge eine Radweglücke geschlossen wird. Bis Mitte Dezember soll das geschehen sein.

Montag, 04.11.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 12:08 Uhr
Mathias Wehmeier (Teamleiter Bau und Straßenunterhaltung), Stadtbaurat Andreas Mentz, Ralf Bülter (Otto Tiefbau GmbH) und Robert Reminghorst (Ahlener Umweltbetriebe) eröffneten die Bauarbeiten für den Olferadweg.
Mathias Wehmeier (Teamleiter Bau und Straßenunterhaltung), Stadtbaurat Andreas Mentz, Ralf Bülter (Otto Tiefbau GmbH) und Robert Reminghorst (Ahlener Umweltbetriebe) eröffneten die Bauarbeiten für den Olferadweg. Foto: Sabine Tegeler

Stadtbaurat Andreas Mentz betont es am Montagmittag mehrfach: Wenn der Olferadweg entlang dem Böck­linweg zwischen Klingerstraße und In der Schlinge fertig ist, ist auch wieder ein Lückenschluss im Ahlener Radwegenetz geschafft.

Zum Start der Bauarbeiten stellt Andreas Mentz das Projekt zusammen mit Robert Reminghorst (Umweltbetriebe), Mathias Wehmeier (Teamleiter Bau und Straßenunterhaltung) und Ralf Bülter von der Otto Tiefbau GmbH vor und spricht von einer wichtigen Verbindung, die schon im Trialog-Verkehrswegekonzept zu finden sei. „An Werse und Zeche ist schon viel geschafft, jetzt ist die Olfe dran. Und da liegt noch ein Stück vor uns“, sagt Mentz. Dieses Stück beträgt 900 Meter und gehöre, so Mentz, zu den Alltags- und Freizeitwegen, die „gut, zügig und gefahrlos“ zu bewältigen sein sollen. 22 Straßenlaternen werden dafür sorgen, dass das nicht nur tagsüber möglich ist, sondern zu jeder (Jahres-)Zeit und für die Freizeitradler ebenso angenehm wie für den Schülerverkehr.

Sinnvoll eingebundene Maßnahmen finden auch ihr Geld.

Andreas Mentz

Robert Reminghorst verweist auf die beiden neuen, beziehungsweise ertüchtigten Brücken am Böcklinweg, die zum neuen Radweg führen. Und: „Hier ist viel Platz“, zeigt der stellvertretende Leiter der Umweltbetriebe. Dementsprechend werde der Radweg drei Meter breit: „Da kann man auch bequem nebeneinander fahren.“ Voraussichtlich noch vor Weihnachten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein – wenn das Wetter weiter mitspielt. „Die letzten Jahre zeigten, dass es wohl nicht so kalt wird“, schmunzelt Ralf Bülter von der ausführenden Otto Tiefbau GmbH aus Hopsten, „wir sind da guter Dinge.“

Das Land fördert den Bau des Olferadwegs zu 70 Prozent mit 218 200 Euro. Die Wegeförderung, so schiebt Andreas Mentz in diesem Zusammenhang hinterher, funktioniere zurzeit gut: „Da haben Bund, aber auch Land gut zugelegt.“ Und man sehe es hier: „Sinnvoll eingebundene Maßnahmen finden auch ihr Geld.“

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