Sondersitzung: Volle Ränge
Gesamtschule mit zwei Standorten?

Ahlen -

Auf Transparenten forderten Zuschauer unmittelbar vor der Sondersitzung des Schul- und Kulturausschusses eine zweite Gesamtschule in Ahlen. Die Politik legte nach...

Dienstag, 05.11.2019, 18:00 Uhr
„Dafür“: Vor Beginn der Sitzung hielten Zuschauer Plakate mit ihrer Forderung nach einer zweiten Gesamtschule hoch. Sekundarschüler erteilten ihrer Schulform eine ebenso klare Absage.
„Dafür“: Vor Beginn der Sitzung hielten Zuschauer Plakate mit ihrer Forderung nach einer zweiten Gesamtschule hoch. Sekundarschüler erteilten ihrer Schulform eine ebenso klare Absage. Foto: Ulrich Gösmann

Der Appell von Matthias Harman fiel auf fruchtbaren Boden. Vor Beginn der Sondersitzung bat der Vorsitzende des Schul- und Kulturausschusses die zahlreichen überwiegend jungen Besucher, für die Medien einmal ihre Plakate und Tafeln hochzuhalten und danach auf Meinungsbekundungen im Zuschauerraum zu verzichten. Ansonsten machten Publikum und Schulpolitiker dem Vorsitzenden die Sitzungsleitung leicht. Bürgermeister Dr. Alexander Berger hatte die Diskussion mit einem klaren Bekenntnis zur Errichtung einer zweiten Gesamtschule eingeleitet, mit der die Stadt dem Willen der Eltern entspräche.

Kommissarische Schulleiterin Elisabeth Beier verdeutlichte, dass die bessere Ausstattung der Sekundarschule mit Lehrern gegenüber der Gesamtschule nichts nütze, wenn sich keine Lehrer auf die Stellen bewürben.

Sondersitzung: Zweite Gesamtschule?

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Während Gabi Duhme und Serhat Ulusoy für die SPD, Alfred Thiemann für die Bürgerliche Mitte (BMA) und Reiner Jenkel (Linke) vehement für die Umwandlung der Sekundar- in eine Gesamtschule mit dem Hinweis auf den eindeutigen Elternwillen plädierten, gab es von Seiten der Freien Wähler, der Bündnisgrünen und der FDP sowie Dr. Werner Klawonn als sachkundigem Bürger erheblichen Gegenwind. Die CDU hatte sich noch keine Meinung gebildet. Auch, wenn die Bezirksregierung den Vorschlag, die bestehende Fritz-Winter-Gesamtschule auf zwei Standorte zu verteilen, ablehnte, forderte Heinrich Artmann (FWG) den Rat auf, eine andere Linie gegenüber dem Regierungspräsidenten zu vertreten.

Die Vorsitzende der bündnisgrünen Fraktion, Petra Pähler-Paul, kritisierte, dass es für die fünf bestehenden gymnasialen Oberstufen keine Bestandsgarantie gebe: „Ich sehe die Overbergschule in ihrem Bestand gefährdet.“

Schulfachbereichsleiter Christoph Wessels bezeichnete die Errichtung einer zweiten Gesamtschule als notwendig und bestätigte, dass es zumindest im ersten Jahr ein vorgezogenes Anmeldeverfahren für beide Gesamtschulen gebe.  

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