Kreisverkehr Tönnishäuschen
Abgefahrene Banketten

Tönnishäuschen -

Ein wenig Entlastung für die Großbaustelle am Kreisverkehr Tönnishäuschen: Ab kommender Woche soll ein Teil wieder befahrbar sein.

Freitag, 08.11.2019, 08:00 Uhr
Rund um den Kreisverkehr in Tönnishäuschen tummeln sich seit Wochen die Baufahrzeuge. Derzeit wird rundherum die Asphaltdeckschicht aufgebracht. In der kommenden Woche soll zumindest teilweise wieder Verkehr auf den Spuren rollen.
Rund um den Kreisverkehr in Tönnishäuschen tummeln sich seit Wochen die Baufahrzeuge. Derzeit wird rundherum die Asphaltdeckschicht aufgebracht. In der kommenden Woche soll zumindest teilweise wieder Verkehr auf den Spuren rollen. Foto: Christian Wolff

Gute Nachrichten hatte Robert Reminghorst am Mittwoch für alle, die von der Großbaustelle am Kreisverkehr Tönnishäuschen geplagt sind: Für die kommende Woche hat der Landesbetrieb Straßen NRW zumindest eine teilweise Entlastung angekündigt.

„Dann darf die Fahrbahn um den Kreisverkehr wieder benutzt werden“, sagte der stellvertretende Leiter der Ahlener Umweltbetriebe in der Sitzung des Betriebsausschusses. Damit dürften zumindest einige Baustellenampeln und damit auch die langen Wartezeiten an einigen Strängen des vielbefahrenen Knotenpunktes entfallen. Mit Einschränkungen ist dennoch zu rechnen, denn die Ausweichspur nach Sendenhorst und Ahlen muss zurückgebaut werden und die Verbindung nach Vorhelm bleibt weiterhin gesperrt. Dort soll – wie mehrfach berichtet – im kommenden Jahr ein separater Radweg gebaut werden. Die beiden Randstreifen entfallen dafür. Eine halbseitige Verkehrsführung ist laut Landesbetrieb aus bautechnischen Gründen nicht machbar.

Ein Dorn im Auge ist Ulrich Westhues (SPD) der schlechte Zustand des Alten Münsterwegs, der seit Einrichtung der Baustelle als Schleichweg für diejenigen dient, die den Kreisel umgehen wollen. „Die Banketten sind inzwischen völlig abgefahren“, sagte Westhues und forderte, zur besseren Absicherung etwas Schotter aufzubringen. Davon riet Robert Reminghorst jedoch ab: „Da haben wir innerhalb kürzester Zeit dasselbe Problem.“ Jedoch stehe die Stadtverwaltung mit dem Landesbetrieb Straßen NRW in Kontakt. „Wir wollen die Schäden, die durch die Baustelle entstanden sind, natürlich nicht alleine tragen.“

Wie die „AZ“ erfuhr, seien auch schon Lkw auf den Bauerschaftswegen gesichtet worden, für die jene Trassen nicht ausgerichtet sind. Außerdem erschweren sie Autos den Begegnungsverkehr. Das Thema Kreisel und die anschließende Sanierung der Münsterstraße steht auch auf der Tagesordnung der nächsten öffentlichen Ortsausschusssitzung am Dienstag, 12. November. Beginn ist um 17 Uhr.

Wir wollen die Schäden, die durch die Baustelle entstanden sind, natürlich nicht alleine tragen.

Robert Reminghorst
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