Ausschuss spricht über Feuerwehr-Gerätehaus
Mittel für Sanitäranlagen mit Sperrvermerk

Vorhelm -

Die Mitglieder des Ortsausschusses Vorhelm sprachen in ihrer jüngsten Sitzung auch intensiv über das Feuerwehr-Gerätehaus. Mittel für eine Sanitäranlagen-Sanierung wurden mit einem Sperrvermerk versehen.

Donnerstag, 14.11.2019, 12:00 Uhr
Ein CDU-Antrag drehte sich im Ortsausschuss um das Vorhelmer Feuerwehr-Gerätehaus.
Ein CDU-Antrag drehte sich im Ortsausschuss um das Vorhelmer Feuerwehr-Gerätehaus. Foto: Christian Wolff

Die Bereitstellung von Haushaltsmitteln in Höhe von 30 000 Euro für eine Grundsanierung der Toilettenanlagen und Duschmöglichkeiten im Feuerwehrgerätehaus an der Augustin-Wibbelt-Straße war Gegenstand eines Antrags der CDU-Fraktion, der am Dienstagnachmittag im Ortsausschuss diskutiert wurde.

„Durchaus sinnvoll“, befand Thorsten Beiske (FDP). Aber: „Im kommenden Jahr muss ohnehin ein neuer Brandschutzbedarfsplan erstellt werden. Wäre es nicht besser, so lange zu waren?“, fragte er in Richtung Stadtkämmerer Dirk Schlebes . Dieser bestätigte die Neuerstellung des Plans für Mai / Juni 2020. „Ist es denn notwendig, extra Mittel dafür bereitzustellen?“, wollte Bernd Avermiddig (FWG) wissen. Schlebes bekräftigte, dass die Zuständigkeit beim Zentralen Gebäudemanagement (ZGM) liege. Daher würden die Mittel zunächst mit einem Sperrvermerk versehen, den der Ortsausschuss wieder aufheben könne. „Wir können ja abwarten, welcher Bedarf sich ergibt“, riet Ludger Diekmann ( CDU ) seinen Kollegen. Dem schlossen diese sich auch an.

Im Zuge der Diskussion warf Ulrich Westhues (SPD) aber auch die generelle Frage auf, inwieweit der Standort der Vorhelmer Feuerwache noch zeitgemäß sei. „Wir erleben es gerade in Dolberg, wo eine Neubaulösung angestrebt wird“, sagte er. In Vorhelm seien die Parkmöglichkeiten am Gerätehaus schlecht, die Anwohner würden durch die Übungen der „Blauröcke“ gestört. „Das muss man alles bedenken.“

Hubertus Beier erinnerte daran, dass gerade erst der Eingangsbereich der Wache in ehrenamtlicher Arbeit behindertengerecht erneuert worden ist – mit Mitteln aus dem Fond für bürgerschaftliches Engagement. Auch weitere Investitionen seien in letzter Zeit getätigt worden.

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