Pauluskirche
Auftakt zu Konzertreihe in der Pauluskirche

Ahlen -

Eine Reihe von Bach-Konzerten startet am 23. November in der Pauluskirche. Kantorin Larissa Neufeld und Pfarrer Martin Frost laden ein.

Donnerstag, 14.11.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 15.11.2019, 09:12 Uhr
Kantorin Larissa Neufeld und Pfarrer Martin Frost laden zu einem Bach-Konzert mit zwei Werken in die Pauluskirche ein.
Kantorin Larissa Neufeld und Pfarrer Martin Frost laden zu einem Bach-Konzert mit zwei Werken in die Pauluskirche ein. Foto: Ralf Steinhorst

Musik von Johann Sebastian Bach wird am Samstag, 23. November, um 18 Uhr in der Pauluskirche erklingen. Bis zu den Sommerferien im kommenden Jahr sollen dann an jedem letzten Sonntag im Monat Konzerte mit Bach-Kompositionen in verschiedenen Besetzungen in der Pauluskirche stattfinden.

„Das ist ein Höhepunkt in der Reihe“, wirbt Kantorin Larissa Neufeld für den Besuch des ersten Konzerts am 23. November, in dem sie selbst am Piano und als Dirigentin mitwirken wird, un­terstützt von Pfarrer Martin Frost als Moderator. Weiter wirkt auch ein Streicherensemble mit, das mit Dozenten der kirchlichen Musikschule Hamm besetzt ist.

Das ist ein Höhepunkt in der Reihe.

Larissa Neufeld

Im ersten Konzertteil werden der erste und der zweite Satz des Klavierkonzerts F-Moll gespielt. Als frühe Komposition Bachs war dieses Konzert ursprünglich ein Cembalokonzert. „Es wird aber oft mit Klavier und Streichern gespielt“, erklärte Larissa Neufeld. Diese Vari­ante kommt auch in der Pauluskirche zum Tragen, wobei das Klavier mit ihr den Solopart übernimmt.

Die Vertonung des Psalms 51 „Tilge, Höchster, meine Sünden“ bildet den zweiten Teil des Konzerts. Es geht auf das „Stabat Mater“ des italienischen Komponisten Giovanni Batista Pergolesi zurück, von dem Bach ein Fan war, der das Werk dann mit deutschem Text bearbeitete. Es besteht aus 14 kurzen Sätzen, die mit An­dreas Blechmann am Cembalo und der Mezzosopranistin Annika van Dyk (Mezzosopran) sowie Sopranistin Rebecca Engel und den Streichern ausgeführt werden, und befasst sich inhaltlich mit der schmerz ­haften Mutter Jesu vor dem Kreuz. „Die Musik ist aber trotzdem hoffnungsvoll“, zieht Pfarrer Martin Frost die Verbindung zum Konzerttermin einen Tag vor dem Ewigkeitssonntag, auch als Totensonntag bekannt. Das Konzert dauert etwa 70 Minuten, der Eintritt ist frei.

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