Kulturgesellschaft
Verein ist weiterhin sehr fidel

Ahlen -

Der Mitgliederstand der Kulturgesellschaft ist stabil. Der Verein würde sich aber noch über junge Verstärkung freuen.

Freitag, 15.11.2019, 22:24 Uhr aktualisiert: 15.11.2019, 22:30 Uhr
Geschäftsführer Christoph Wessels, Vorsitzende Renate Franke und Bürgermeister Dr. Alexander Berger freuten sich am Donnerstagabend über eine lebhafte Diskussion bei der Mitgliederversammlung der Kulturgesellschaft.
Geschäftsführer Christoph Wessels, Vorsitzende Renate Franke und Bürgermeister Dr. Alexander Berger freuten sich am Donnerstagabend über eine lebhafte Diskussion bei der Mitgliederversammlung der Kulturgesellschaft. Foto: Dierk Hartleb

Wohl der Stadt, die einen solchen Kulturverein hat. Der frühere Direktor des Kunstmuseums, Burkhard Leismann , blieb am Donnerstagabend nicht der einzige, der der Kulturgesellschaft im Rahmen der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend bescheinigte, in dieser Stadt unverzichtbare Arbeit zu leisten. Andere wie Elmar Woker stimmten in dieses Lob ein.

Aus gegebenen Anlass – im Anschluss fand das erste Konzert der Reihe „Get­­ Jazzed“ ­statt – hatte Geschäftsführer Christoph Wessels bewusst die Stadthalle als Veranstaltungsort gewählt. Mit der Vorsitzenden Renate Franke an seiner Seite blickte Wessels auf eine erfolgreiche Spielzeit 2017 / 18 zurück, die mit einem Konzert der „Differdinger Stadtmusik“ in der Stadthalle begonnen hatte.

Die verschiedenen Kooperationen mit der Stadthalle, dem Bürgerzentrum, der Lohnhalle und dem Kunstmuseum waren Renate Franke besondere Erwähnung wert, sie seien eine der Stärken der Kulturgesellschaft. Zudem sei es der Kulturgesellschaft gelungen, ihren Mitgliederstand von 142 zu halten, stellte Christoph Wessels mit Befriedigung fest, denn es seien genauso viele neue Mitglieder eingetreten wie alte aus Altersgründen oder Tod ausgeschieden seien. Als Beispiel für die erfolgreiche Mitgliederwerbung nannte Wessels Werner Fechner, der nach dem Eröffnungskonzert der Mikro-Philharmonie Einklang aus Münster am 6. Oktober spontan mit seiner Frau eingetreten sei. Lob auch für Elmar Woker, der für das Konzert von „Arie Duo“ in der vergangenen Spielzeit 123 Karten fast im Alleingang verkauft habe.

Wessels konnte nicht zuletzt aufgrund des jährlichen städtischen Zuschusses von 30 000 Euro von einer gesunden Kassenlage berichten.

Bürgermeister Dr. Alexander Berger bescheinigte der Kulturgesellschaft insgesamt und der Vorsitzenden insbesondere, eine wertvolle. Arbeit zu leisten. „Der städtische Zuschuss ist gut angelegt“, stellte Berger fest.

Verstärken will die Kulturgesellschaft ihr Bemühen, junge Mitglieder zu gewinnen. Burkhard Leismann regte an, das Gespräch gezielt mit den Schulen zu suchen. Wessels wies auf die erfolgreichen Kulturformate der Kulturknirpse und -strolche hin und führte aus, dass sich auch der Kulturrucksack zunehmender Nachfrage erfreue.

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