Neuer Stadtprinz proklamiert
Heinzpeter I. regiert die Narhalla Ahlensia

Ahlen -

Heinzpeter Przylucky ist der 73. Stadtprinz der Narrhalla Ahlensia, der als Heinzpeter I. die Jecken der Wersestadt regieren wird. Am Samstagabend wurde er in der Stadthalle proklamiert, nach seiner einstimmigen Wahl durch den BAS.

Samstag, 16.11.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 10:25 Uhr
Sie werden die Ahlener Jecken durch die Session führen: Stadtprinz Heinz­peter I. (Przyluczky) mit Ludger Karshüning (l.) und Rainer Kersting als Adjus sowie Standartenträgerin Bianka Peters.
Sie werden die Ahlener Jecken durch die Session führen: Stadtprinz Heinz­peter I. (Przyluczky) mit Ludger Karshüning (l.) und Rainer Kersting als Adjus sowie Standartenträgerin Bianka Peters. Foto: Alexander Oswald

Mit Heinzpeter Przyluczky hat der Bürgerausschuss zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS), der in dieser Session selbst die Federführung mit Unterstützung der „Schwarz-Gelben Funken“ übernommen hat, seinem stellvertretenden Vorsitzenden das Prinzenornat übergezogen. Die Prinzenkappe hat Seine Tollität dabei mit bunten Federn geschmückt. „Als BAS-Prinz wollte ich schon bunt sein“, verdeutlichte er, für alle Jecken, gleich welcher Gesellschaftsfarbe, ein toller Prinz sein zu wollen.

Von Sohn Peter mit Bazillus Karnevalitis angesteckt

Der 62-jährige kommt aus den Reihen der KG „Nett un Oerndlik“, wo er als Elferrat, Senator und Wagenbaumeister aktiv ist. Mit dem Bazillus Karnevalitis angesteckt wurde „HP“, wie er gern in Jeckenkreisen genannt wird, vor zwölf Jahren von seinem Sohn Peter, der den Ahlenern auch als Stadtprinz Pille I. aus der Session 2016/17 bekannt ist. Bei ihm war Heinzpeter Przyluczky auch als Standartenträger in die Prinzenkombo eingebunden. Bereits in der Session 2012/13 schnupperte er als Prinzenfahrer bei Andreas I. (Schürenkemper) in das Alltagsgeschäft eines Stadtprinzen herein und dürfte damit auf seine Session als Tollität bestens vorbereitet sein.

In seiner Freizeit entspannt das neue närrische Oberhaupt beim Angeln. Aber auch die Aquaristik gehört seit den 1960er Jahren zu seiner Leidenschaft, seitdem hat er ein Aquarium. Dazu passt, dass er sich als Mitglied des Naturschutzbundes (NABU) für den Amphibienschutz auf dem Zechengelände einsetzt. Dieses ist ihm nicht unbekannt, von 1972 bis 2006 war er dort und auch auf anderen Zechen unter Tage tätig. Auch heute findet man ihn noch „auf Westfalen“, als Hausmeister sieht er dort seit dem Jahr 2007 nach dem Rechten. Seiner Liebe zur Rockmusik entsprang auch das Sessionsmotto „Heart Rock Cafe Ahlensia“.

Königsblau im Herzen

Kein Stadtprinz ohne Fußballleidenschaft, das gilt auch für Heinzpeter I. , der als ehemaliger Kumpel natürlich Königsblau im Herzen trägt. Aber auch die Familie steht beim dreifachen Vater hoch im Kurs, der auch fünffacher Großvater ist.

In seine Prinzenkombo hat er sich Ludger Karshüning und Rainer Kersting als Adjutanten geholt, die ebenfalls beide bei der KG „Nett un Oerndlik“ aktiv sind. Die Prinzenstandarte schwingt Bianka Peters, die als Narrensekretärin im BAS fungiert und den „Schwarz-Gelben Funken“ angehört.

Ob Heinzpeter I. für immer Stadtprinz bleiben will? Zumindest hat er sich schon einmal, für alle Fälle, das Prinzenlied „Für die Ewigkeit“ von Mickey Krause ausgesucht.

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