Die letzte Klappe fällt im Dunkeln
Dreharbeiten für „Faking Bullshit“ abgeschlossen

Ahlen -

Nach wochenlangen Dreharbeiten mit „Mörderpensum“, wie Regisseur Alexander Schubert einräumt, setzte Erleichterung ein: Die letzte Einstellung für die Kino-Komödie „Faking Billshit“ ist seit Samstag im Kasten.

Sonntag, 17.11.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 09:36 Uhr
Stellprobe für die letzte Szene: Regisseur Alexander Schubert (M.) bringt die Darsteller Alexander Hörbe (Hagen) und Erkan Acar (Deniz) in die richtige Position.
Stellprobe für die letzte Szene: Regisseur Alexander Schubert (M.) bringt die Darsteller Alexander Hörbe (Hagen) und Erkan Acar (Deniz) in die richtige Position. Foto: Christian Wolff

Auf seine Auftritte in der „Heute-Show“ mussten die Fans von Alexander Schubert in letzter Zeit verzichten. „Ich war jetzt sechs Wochen am Stück in Ahlen und kenne bald jede Straße“, sagt der Drehbuchautor und Regisseur von „Faking Bullshit“. Die Kino-Komödie, die von Anfang bis Ende in Ahlen entstand, ist seit Samstagabend abgedreht.

Gegen 18 Uhr fällt auf der Potthoffstraße die letzte Klappe. Die Fahrbahn ist nass, obwohl es nicht geregnet hat. „Wir helfen etwas nach“, lacht Tina Reichelt und dreht den Feuerwehrschlauch noch einmal auf. Die Straßenlaternen sollen sich im Dunkeln spiegeln. Genau die richtige, düstere Atmosphäre für den Inkognito-Einsatz der Polizisten Hagen, gespielt von Alexander Hörbe, und Deniz, den Erkan Acar mimt. In Zivilklamotten „faken“ sie eine Straftat. Der letzte Dialog ist eine Rechtfertigung dafür.

Ich war jetzt sechs Wochen am Stück in Ahlen und kenne bald jede Straße.

Alexander Schubert

„Danke. Aus!“, ruft Schubert. Er wirkt noch immer angespannt, aber zufrieden. Die letzte Einstellung ist beendet, der Film im Kasten. Kamera, Scheinwerfer und Kabel werden zusammengepackt, der Cateringwagen schließt seine Klappe, die Schauspieler werden in ihr Hotel „Zum Wersehof“ gebracht. Nach einem „Mörderpensum“, wie Schubert anmerkt, kehrt Ruhe ein.  

Samstag gegen 18 Uhr fällt die letzte Klappe.

Samstag gegen 18 Uhr fällt die letzte Klappe. Foto: Christian Wolff

Gut zwei Stunden später sieht sich das „Bullshit“-Team noch einmal wieder: Abschlussfest im „Stadtcafé“. Die Stimmung ist gut, die Erleichterung allen anzusehen. Einige haben sich ein wenig Ruhe gegönnt, um nun auf das Geleistete anzustoßen. Nicht so Rodja Tröscher: Bis zur letzten Minute hat er an einem „Making of“ gefeilt, das er nun auf einer Leinwand in der Disco präsentiert – begleitet von viel Applaus. Und dann hat auch Alexander Schubert noch eine Überraschung in petto: Exklusiv zeigt er seinem Team erste Szenen seines Werks im Rohschnitt, die Appetit auf mehr machen. „Jetzt lassen wir das Ganze aber erst einmal sacken“, sagt er im „AZ“-Gespräch. Für Ahlen und die Ahlener hat er nur lobende Worte übrig. „Die Leute grüßen mich hier, als würde ich schon immer hier leben. Es war ein angenehmes Arbeiten.“ Zur Jahreswende geht es dann an die sogenannte Postproduktion, die noch einmal drei Monate dauern soll. Anschließend kommt „Faking Bullshit“ in die deutschen Kinos. Nach der Premiere, die selbstverständlich in Ahlen stattfinden wird.

Dreharbeiten in der Innenstadt

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