Prinzenproklamation in der Stadthalle
Tanzen, singen und lachen

Ahlen -

Das kommt davon – am Freitagabend war BAS-Boss Andreas „Andy“ Lerley abgestürzt und hatte im Suff mit dem Bürgermeister gewettet, dass der einen Stadtprinzen besorgen würde. Da saß er nun am Samstagabend mit SGF-Präsident Dominik „Isi“ Isermann in der BAS-Kneipe an der Theke und war verzweifelt. Das alles spielte sich auf der Bühne der vollen Stadthalle ab. Es war die Einleitung zur Prinzenproklamation für die närrische Session 2019/2010 – und alles natürlich nur gespielt.

Montag, 18.11.2019, 19:42 Uhr
In Bergmannskleidung trat Heinzpeter Przyluczky vor die Theke in der BAS-Kneipe, um Dominik Isermann, Andreas Lerley und „Bedienung“ Denise Forgo von seinen gesanglichen Qualitäten zu überzeugen.
In Bergmannskleidung trat Heinzpeter Przyluczky vor die Theke in der BAS-Kneipe, um Dominik Isermann, Andreas Lerley und „Bedienung“ Denise Forgo von seinen gesanglichen Qualitäten zu überzeugen. Foto: Reinhard Baldauf

Zur Begrüßung versprach „Andy“ Lerley „ein kurzweiligen Programm“. Und dann ging es auch schon los. Jeder, der in die Kneipe kam, wurde angesprochen, ob er nicht Tollität der „ Narrhalla Ahlensia“ werden wolle, musste jedoch zunächst seine Qualitäten beweisen. Da gab es ganz verschiedene Auftritte. Doch „Andy“ und „Isi“ waren von keinem der elf Gäste überzeugt. Ganz anders Rainer Kersting . Als Hippie versuchte er es immer wieder Prinz zu werden. Zum Schluss kam er mit einem riesigen Joint auf die Bühne.

Der zweite Mann im BAS, Heinzpeter Przyluczky , ehemaliger Kumpel, erschien in der Arbeitskleidung der Bergleute und erklärte: „Ich möchte ein singender Prinz werden.“ Aber sein Gesang überzeugte Lerley ebenfalls nicht. Przyluczky verabschiedete sich mit „Glückauf“ und hatte so den Großteil der Närrinnen und Narren im Saal auf seiner Seite.

Der Präsident der Neustädter, Uwe Lüggert, sorgte für ei­ne Polonaise auf der Bühne. Aber er fand in den Augen des BAS-Bosses keine Gnade. Das galt auch für die Kneipenbedienung Denise Forgo. Philip Rings als Schützenkönig sah es so: „Schützenfest ist Karneval in grün.“ Keine Zustimmung von „Andy“. Zwischendurch erklang immer wieder Rockmusik im „Heart Rock Cafe Ahlensia“.

Wahl und Proklamation des neuen Stadtprinzen

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Dann war es soweit. Gut gelaunt zogen die Ex-Tollitäten zu den Klängen der „Happy Trumpets“ in den Saal ein. Und am Ende der Karawane bahnte sich Heinzpeter Przyluczky mit seinen Adjutanten Rainer Kersting und Ludger Karshüning sowie Standartenträgerin Bianka Peters den Weg durch die Reihen. Der neue Stadtprinz verkündete: „Wir wollen tanzen, singen und lachen.“ Und an alle erging der Hinweis: „Prinzen lassen sich immer gerne einladen.“ Für die Termine der Tollität ist Rainer Kersting zuständig.

Schließlich verliehen die BAS-Oberen zusammen mit Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Insignien seiner Herrschaft über die „Narrhalla Ahlensia“ an Heinzpeter I.. Und schon setzte eine Ordensflut ein. Die neue Tollität verlieh seinen prinzlichen Orden zuerst an seine Familie. Aber auch Bürgermeister und BAS sowie das Kinderprinzenpaar Mika I. und Stella I. gingen nicht leer aus. Dann schmetterte Heinzpeter I. sein Prinzenlied „Für die Ewigkeit“ von Micky Krause.

Zur Prinzenproklamation gehört auch eine Verlosung. Der Hauptpreis war ein Hubschrauber-Rundflug über die Wersestadt. Doch es meldete sich kein Gewinner und so wurde die Nummer ausgehängt. Später wurden weitere Preise gezogen und die Karnevalisten feierten bis in der Sonntag hinein ihren neuen Narrenfürsten, musikalisch begleitet von den „Happies“ und „De Pöttkes“.

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