Städtisches Gymnasium
Die Geschichte des letzten jüdischen Abiturienten

Ahlen -

Das Städtische Gymnasium gedachte der Opfer der Weltkriege und der Opfer von Terror und Gewalt in den heutigen Tagen.

Mittwoch, 20.11.2019, 18:00 Uhr
Geschichtskurs, Schulleitung und AVA des Gymnasiums erinnerten daran, dass Freiheit und Frieden Luxus sind.
Geschichtskurs, Schulleitung und AVA des Gymnasiums erinnerten daran, dass Freiheit und Frieden Luxus sind. Foto: Städtisches Gymnasium

Mit einer Kranzniederlegung erinnerte das Städtische Gymnasium am Mittwoch mit Schulleiter Meinolf Thiemann , dem Vorsitzenden der Abiturientenvereinigung Ahlen Frank Schniederjürgen und Schülern des Geschichtsleistungskurses mit Lehrer Tobias Meemann an die Opfer der Weltkriege und an die Opfer von Terror und Gewalt in den heutigen Tagen.

Die Jugendlichen erinnerten in ihrem Vortrag an das unselige „Weihnachtsgeschenk“ der Nazis. Ab dem 23. Dezember 1933 musste der Unterricht zwingend mit ‚Heil Hitler‘ begonnen und beendet werden. Für den letzten jüdischen Abiturienten des damaligen Realgymnasiums, Hans Sänger, war das unerträglich. Er verließ die Schule unmittelbar danach. Ihm und seinen Eltern schlug ungeheurer Antisemitismus entgegen, so dass sie ihr Textilgeschäft an der Oststraße nicht erhalten konnten. Hans Sänger ging nach Palästina, seine Eltern aber kamen ins Konzentrationslager Theresienstadt und starben am 16. Mai 1944 in Auschwitz.

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