Bürgerliche Mitte Ahlen
„Verwaltung spaltet die Bevölkerung“

Ahlen / Vorhelm -

Am Mittwoch fand die Jahreshauptversammlung der Bürgerlichen Mitte Ahlen e.V. (BMA) im Hotel Witte in Vorhelm statt. Neben den satzungsmäßigen Regularien zur Durchführung der Vorstandswahlen für die nächsten zwei Jahre erfolgte die Unterrichtung der anwesenden Mitglieder durch den Vorstand und die Fraktion über die bisher geleistete politische Arbeit der BMA sowie ein Ausblick auf die anstehende Kommunalwahl in 2020.

Freitag, 22.11.2019, 13:54 Uhr
Im Hotel-Restaurant Witte in Vorhelm fand die Jahreshauptversammlung der Bürgerlichen Mitte Ahlen (BMA) statt.
Im Hotel-Restaurant Witte in Vorhelm fand die Jahreshauptversammlung der Bürgerlichen Mitte Ahlen (BMA) statt. Foto: BMA

Auch die bisherige Leistung der Stadtverwaltung mit Bürgermeister Dr. Alexander Berger , dem noch amtierenden Baudezernenten Andreas Mentz und Kämmerer Dirk Schlebes an der Spitze stand im Fokus, heißt es in einer Pressemitteilung der BMA. In der dazu geführten Aussprache sei man sich einig gewesen, der Verwaltung eine „nicht befriedigende Note“ für ihre Arbeit zu bescheinigen. „Die wesentlichen Themen und Herausforderungen in Ahlen“ so der 1. Vorsitzende Rolf Leismann , „sind seitens der Verwaltung einfach nicht umfassend und ausreichend für die Bürgerschaft bearbeitet worden.“ Vielmehr spalte die Vorgehensweise der Verwaltung bei entscheidenden Sachfragen die Ahlener Bevölkerung in unterschiedliche Lager. Hierzu merkte Leismann in seinem Jahresbericht an, dass insbesondere die brandaktuelle „Rathausfrage“ und die weiterhin offene Entscheidung zur Umwandlung der Sekundarschule in eine zweite Gesamtschule einen weiteren Keil in die Bürgerschaft getrieben hätten.

Das Thema zweite Gesamtschule wurde nach Ansicht der BMA vom Bürgermeister „völlig verschlafen“, ebenso die Nachfolge des scheidenden Baudezernenten. „Dass Andreas Mentz irgendwann nach Hamm zurückkehrt, wenn das Amt der dortigen Baudezernentin vakant wird, das war doch schon bei Amtsantritt in Ahlen kein Geheimnis“, ergänzte Fraktionsvorsitzender Matthias Bußmann zum Thema. Die BMA sehe sich in ihrer Einschätzung bestätigt, „dass Dr. Berger als Bürgermeister den bisherigen als auch zukünftig anstehenden Herausforderungen nicht gewachsen ist“. Dies werde auch inzwischen in der Bürgerschaft spürbar wahrgenommen. Insoweit werde die BMA auch im Zuge der 2020 anstehenden Kommunalwahl den CDU-Bürgermeisterkandidaten nicht un­terstützen.

Neben der Entlastung des bisherigen Vorstandes und der Schatzmeisterin, die für ihren engagierten Einsatz Lob und Dank der Versammlung ausgesprochen bekamen, fanden die Neuwahlen zum Vorstand der BMA für die nächsten zwei Jahre statt. Dabei wurde Rolf Leismann als bisheriger 1. Vorsitzender im Amt bestätigt, Martin De Kunder als 2. Vorsitzender, Nicole Becker als Schatzmeisterin und Martina Maury-Thülig als Schriftführerin sowie Pressesprecherin der BMA. Als neue zweite Kassenprüferin wählten die Anwesenden Maritta Schröder für die nächsten zwei Jahre, wobei Angelika Koßmann das Amt der ersten Kassenprüferin bekleidet.

Bei einem zünftigen Essen klang die Jahreshauptversammlung der BMA in gemütlicher Runde aus.

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