Bürgerzentrum Schuhfabrik
Vom Vitrinenschrank bis zu filigranen Gläschen

Ahlen -

Bei der SotheBüz-Auktion kam vom Schrank über den Staubsauger bis zum Pingpong-Spiel alles unter den Hammer.

Sonntag, 24.11.2019, 13:28 Uhr aktualisiert: 24.11.2019, 16:27 Uhr
Die Auktionatoren Guido Heinrich und und „Locke“ Leifeld (r.) brachten im Laufe des Abends einen großen Teil des Versteigerungsangebots unter die Leute im Büz-Saal.
Die Auktionatoren Guido Heinrich und und „Locke“ Leifeld (r.) brachten im Laufe des Abends einen großen Teil des Versteigerungsangebots unter die Leute im Büz-Saal. Foto: wf

Das vorweihnachtliche Versteigern von nützlichen und weniger zu gebrauchenden Dingen hat im Bürgerzentrum Schuhfabrik mittlerweile Tradition. In einem prall gefüllten Saal führten die Auktionatoren Michael Leifeld und Guido Heinrich am Samstagabend den belieben Brauch unter dem Titel „SotheBüz“ fort.

Die Bühne des Saals vermittelte fast den Eindruck, sich in einem Auktionshaus zu befinden. Auf Tischen und am Boden standen all die Dinge, die unter den Auktionshammer kommen sollten. Und den schwangen abwechselnd Michael („Locke“) Leifeld, der Vorsitzende des Vereins Bürgerzentrum Schuhfabrik und der Ex-Vorsitzende Guido Heinrich. Die beiden Auktionsprofis stiegen meistens mit einem Preisangebot von einem oder zwei Euro in die Bieterschlacht ein. Als ein neues, noch verpacktes Pingpong-Spiel von Guido Heinrich im Bereich von unter zehn Euro angeboten wurde, brachte der Auktionator mit den Worten „Ich lege noch drei Flaschen Bier drauf“ das Spiel schließlich doch für zehn Euro unter die Leute.

Ich lege noch drei Flaschen Bier drauf.

Guido Heinrich

Viele Auktionsbesucher boten einfach aus Spaß an der Freude und für die gute Sache im unteren Preissegment mit. Wie zum Beispiel eine Gruppe junger Männer, die nacheinander eine Melodica, ein kleines handliches Harmonikainstrument sowie eine Blockflöte im Karton ersteigerten.

Das Versteigerungsangebot reichte vom mannshohen Vitrinenschrank bis hin zu kleinen filigranen Gläsern. Dazwischen standen und lagen viele Gemälde und Bilder, kleine und große Lampen und sogar ein Staubsauger. Eine alte hölzerne Radnabe brachte sieben Euro in die Auktionskasse, die sich im Lauf des Abends immer weiter füllte.

Die Versteigerungserlöse der außergewöhnlichen Veranstaltung in der Vorweihnachtszeit haben bisher immer eine ordentliche Summe erbracht, die anschließend einer caritativen Einrichtung übergeben wurde. In diesem Jahr kann sich das Forum gegen Armut über die „SotheBüz“-Spende freuen.

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