Geringhoff-Lücke wird geschlossen
Baustart am „Nordtor-Quartier“

Ahlen -

Seit gut zehn Tagen herrscht wieder Bewegung auf dem Eckgrundstück zwischen Nordstraße und Lütkeweg: Wo bis Mitte 2014 die frühere Verwaltung des Landmaschinenherstellers Geringhoff stand, schließt sich bis Anfang 2021 die letzte Lücke.

Dienstag, 03.12.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 03.12.2019, 10:20 Uhr
Das „Nordtor-Quartier“ entsteht: Architekt Carsten Heitfeld geht davon aus, dass das Neubauprojekt zwischen Nordstraße und Lütkeweg Anfang 2021 fertiggestellt sein wird. Damit schließt sich die letzte Lücke auf dem ehemaligen Geringhoff-Gelände.
Das „Nordtor-Quartier“ entsteht: Architekt Carsten Heitfeld geht davon aus, dass das Neubauprojekt zwischen Nordstraße und Lütkeweg Anfang 2021 fertiggestellt sein wird. Damit schließt sich die letzte Lücke auf dem ehemaligen Geringhoff-Gelände. Foto: Christian Wolff

„Die Vermarktung läuft gut“, sagt Carsten Heitfeld , dessen Architekturbüro gemeinsam mit Projektbau Münsterland (PBM) bereits die übrige Geringhoff-Fläche mit fünf Häusern und insgesamt 36 Wohnungen erfolgreich neugestaltet hat. Durch die Hinzunahme des Nachbargrundstücks der ehemaligen Villa Beckmann kamen noch 14 weitere Wohnungen hinzu. Von den 14 Wohnungen, die aktuell entstehen, sei gut die Hälfte fest vergeben. Für den Rest, unter anderem eine Penthousewohnung, liefen derzeit Gespräche. „Interessierte können sich aber noch melden“, so Heitfeld.

Das „Nordtor-Quartier“ besteht aus zwei viergeschossigen Komplexen, deren Wohnungen Größen zwischen 72 und 138 Quadratmeter haben werden. Mit einigen Drei-Zimmer-Wohnungen, so der Ahlener Architekt, reagiere sein Büro auf die bisherigen Kundenanfragen. „Besonders die Nähe zur Innenstadt wird von den meisten Interessenten als ausschlaggebend angeführt“, hat er festgestellt. Ebenso verhalte es sich mit der hohen Qualität der Ausstattung. „Die Wohnungen werden allesamt per Aufzug erreichbar sein“, so Heitfeld. Große Balkone oder Dachterrassen sowie helle Räume durch günstigen Lichteinfall seien durchweg Standard. Da die Gebäude nicht voll unterkellert sind, gebe es entsprechende Ersatzräume im Erdgeschoss.

Auch auf eine ausreichende Zahl von Stellplätzen wurde bei der Planung geachtet. Heitfeld: „Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, findet hier in Zukunft eine sichere Unterstellmöglichkeit.“

Doch zunächst haben die Bauarbeiter am Nordtor-Eck das Sagen. Ein großer Kran kündet seit einer Woche vom nahenden Lückenschluss. „Wir hätten hier gerne schon eher angefangen“, entschuldigt Carsten Heitfeld den Zeitverzug. Aber manchmal dauerten Genehmigungsverfahren länger, müssten Unwägbarkeiten ausgeschlossen und Parallelprojekte angeschoben werden. „Umso glücklicher sind wir jetzt, mit großen Schritten weitermachen zu können.“

Die Vermarktung läuft über das Büro von Immobilien Kupfernagel (Telefon 80 34 89), wo auch alle Fragen von Interessierten beantwortet werden.

Die Wohnungen werden allesamt per Aufzug erreichbar sein.

Carsten Heitfeld
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