Vorhelmer Feuerwehr-Gerätehaus
Schlebes: „Kein akuter Handlungsbedarf“

Vorhelm -

30 000 Euro für die Sanierung der Duschen im Feuerwehr-Gerätehaus Vorhelm hat die CDU per Antrag gefordert. Doch mögliche Maßnahmen sollen erst im Gesamtpaket mit dem Brandschutzbedarfsplan umgesetzt werden.

Dienstag, 03.12.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 03.12.2019, 16:04 Uhr
Der Zustand des Feuerwehr-Gerätehauses in Vorhelm soll im Zuge der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans berücksichtigt werden. Die letzte Aufwertung erfolgte ehrenamtlich, als Mitglieder des Löschzugs in vielen Arbeitsstunden einen barrierefreien Eingangsbereich erstellten.
Der Zustand des Feuerwehr-Gerätehauses in Vorhelm soll im Zuge der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans berücksichtigt werden. Die letzte Aufwertung erfolgte ehrenamtlich, als Mitglieder des Löschzugs in vielen Arbeitsstunden einen barrierefreien Eingangsbereich erstellten. Foto: Christian Wolff

Keinen aktuellen Handlungsbedarf sieht die Stadtverwaltung ab und im Vorhelmer Feuerwehr-Gerätehaus. Anlass, sich mit dem baulichen Zustand zu beschäftigen, war ein Antrag der CDU-Fraktion, 30 000 Euro für die Erneuerung der sanitären Anlagen und Duschmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

„Es hat am vorigen Montag ein Ortstermin unseres Zentralen Gebäudemanagements gemeinsam mit Wachleiter Walter Wolf stattgefunden“, informierte Kämmerer Dirk Schlebes am Montag den Stadtplanungs- und Bauausschuss. „Das Haus ist zwar nicht auf dem allerneusten Stand, aber problemlos nutzbar“, so das Fazit. „Es wurde festgestellt, dass es keine Akutmaßnahme gibt, die 2020 umgesetzt werden müsste.“ Einzig ein Waschbeckenaustausch sei nötig, aber dieser erfolge „im laufenden Geschäft“.

Und so einigten sich Politik und Verwaltung, mögliche bauliche Maßnahmen im neuen Brandschutzbedarfsplan zu berücksichtigen, der im kommenden Jahr fortgeschrieben werde.

Erhard Richard ( CDU ) erinnerte an die Grundintention des Antrags: Künftig sei eine Trennung von „Schwarz- und Weißwäsche“ bei den Feuerwehrkameraden Pflicht. Auch die Duschabtrennungen aus Holz entsprächen nicht mehr der Zeit. „Da duscht kein Mensch mehr“, zeigte sich der Christdemokrat überzeugt. Dennoch könne er sich damit anfreunden, den Zustand in Gänze zu betrachten und mit Hilfe des Brandschutzbedarfsplans anzupassen. „Uns war es nur wichtig, dass so ein Thema aufgegriffen wird.“

Die letzte sichtbare Maßnahme am Feuerwehr-Gerätehaus organisierten die Kameraden selbst: Sie erstellten mit Unterstützung des städtischen Fonds für bürgerschaftliches Engagement einen barrierefreien Eingangsbereich an der Augu­stin-Wibbelt-Straße (die „AZ“ berichtete).

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