Partnerschaft für Demokratie
180 000 Euro für die Demokratie

Ahlen -

Auch in der nächsten Förderperiode ist Ahlen dabei: Die Partnerschaft für Demokratie kann ihrer wertvolle Arbeit fortführen.

Mittwoch, 04.12.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 13:00 Uhr
Der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie kann eine stolze Bilanz ziehen. Und freut sich, dass Ahlen auch in der kommenden Förderperiode dabei ist.
Der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie kann eine stolze Bilanz ziehen. Und freut sich, dass Ahlen auch in der kommenden Förderperiode dabei ist. Foto: Stadt Ahlen

Eine stolze Bilanz ziehen konnte jetzt der lokale Begleitausschuss des Bundesprojekts „Demokratie leben“ zum Ende der fünfjährigen Förderperiode. 60 unterstützte Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 180 000 Euro sind in den vergangenen fünf Jahren in Ahlen umgesetzt worden. „Bei acht Demokratiekonferenzen und in 25 Begleitausschusssitzungen haben wir die Partnerschaft inzwischen zu einem bedeutenden Faktor in der Ahlen Stadtgesellschaft gemacht“, sagt Koordinatorin Lisa Kalendruschat .

Ganz frisch konnte sie im Rahmen der jüngsten Sitzung des Ausschusses die Meldung verbreiten, dass Ahlen auch in der kommenden Förderperiode von „Demokratie leben“ dabei ist. „Bis 2024 steht Ahlen wahrscheinlich sogar noch mehr Geld zur Förderung von Demokratieprojekten zur Verfügung.“ Was mit dem Geld geschehen kann, darüber wird die Demokratiekonferenz am heutigen Donnerstag beraten und Ideen sammeln.

Bis 2024 steht Ahlen wahrscheinlich sogar noch mehr Geld zur Förderung von Demokratieprojekten zur Verfügung.

Lisa Kalendruschat

In der jüngsten Sitzung gab Sandra Könning einen Überblick über die aktuelle Arbeit der Aidshilfe Ahlen. „Die Förderung durch die Partnerschaft für Demokratie ist eine große Hilfe und ermöglicht uns, Dinge leichter umzusetzen.“ Aidshilfe und Partnerschaft wollen auch weiterhin zusammenarbeiten. „Ob das Bundesprojekt nach der kommenden Förderperiode fortgesetzt wird, steht in den Sternen“, so Manfred Kehr . Deshalb werde man ein besonderes Augenmerk auf die Verstetigung der Demokratiearbeit in der Stadt legen. „In welcher Form das geschehen wird, darüber werden wir in den nächsten Jahren zu sprechen haben.“ Auch wolle man sich dem Fußball stärker widmen. Jüngste Vorkommnisse in den Stadien auch unterer Ligen werfen die Frage auf „Ist Fußball inzwischen ein Demokratierisiko?“

Lisa Kalendruschat und Manfred Kehr laden alle Interessierten zur achten Demokratiekonferenz ein, die am heutigen Donnerstag, 5. Dezember, um 17.45 Uhr im Rathaus beginnt. Unter dem Leitthema „Zeit für einen Blick zurück nach vorn“ werden die vergangenen fünf Jahre resümiert und Anregungen für die kommende Förderperiode diskutiert. Abgerundet wird die Konferenz durch scharfzüngige Beiträge des Kabarettisten Michael Tumbrinck, der den „Demokratiegaul auch mal von hinten aufzäumt“, wie Manfred Kehr ankündigt. Alle sind willkommen, der Eintritt ist frei. Die Demokratiekonferenz ist eine Veranstaltung der Partnerschaft für Demokratie „Eine Idee vom Glück“ mit der Stadt Ahlen, der Awo Ruhr-Lippe-Ems und des Bürgerzentrums Schuhfabrik, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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