Betriebsausschuss
10 000 Euro für Bänke

Ahlen -

Sitzbänke und E-Mobilität beschäftigten am Dienstag die Mitglieder des Betriebsausschusses.

Mittwoch, 04.12.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 13:00 Uhr
Mehr E-Säulen wünschte sich die BMA. Keine Aufgabe der Kommune, befand die Verwaltung, und nahm den Antrag als Konzeptanregung mit.
Mehr E-Säulen wünschte sich die BMA. Keine Aufgabe der Kommune, befand die Verwaltung, nahm den Antrag aber als Konzeptanregung mit. Foto: dpa

Geld für Parkbänke ja, für die Zukunftsvision „verfügbare Elektromobilität“ erst mal nicht – so entschieden am Dienstag die Mitglieder des Betriebsausschusses.

Die CDU-Fraktion hatte beantragt, 10 000 Euro für mehr Parkbänke im öffentlichen Raum in den Haushalt 2020 einzustellen. Besonders im Umkreis von Seniorenheimen sei das angesagt.

Unnötig befand Karl-Heinz Meiwes (SPD) den Antrag: Man könne es der Verwaltung doch zutrauen, ganz unbürokratisch die eine oder andere übrig gebliebene Bank selbst aufzustellen.

Wohlfühlen in der Stadt

Gar nicht unnötig. entgegnete Ralf Marciniak ( CDU ): „Es geht nicht darum, irgendwann mal eine Bank aufzustellen.“ Grünenvertreter Dieter Bröer unterstützte: Bänke trügen dazu bei, dass sich Bürger in ihrer Stadt wohlfühlten. Er regte an, gleich auch Abfallbehälter mitaufzustellen.

Mit sechs Ja-, fünf Nein-Stimmen und vier Enthaltungen wurde der Antrag angenommen.

Vom Antrag zur Konzeptanregung wandelte sich allerdings die Forderung der Bürgerlichen Mitte Ahlen (BMA) Mittel für die Zukunftsvision „verfügbare Elektromobilität in Städten und Gemeinden“ in den Haushalt einzustellen. BMA-Sprecher Rolf Leismann begründete dieses Ansinnen damit, dass Ahlen im Vergleich mit anderen Städten schlecht abschneide, wenn es um die Möglichkeit des E-Tankens gehe. Mehr Säulen mit grünem Strom – so könne Ahlen doch eine Vorreiterrolle im Kreis einnehmen, befand Rolf Leismann.

Eine Aufgabe des Marktes

Andreas Mentz sah darin allerdings gar kein zu beackerndes Feld: „Ist das eine Aufgabe der Kommunen oder des Marktes?“, fragte der Stadtbaurat und antwortete direkt selbst: „Des Marktes.“ In Ahlen gebe es zurzeit acht Ladestationen für E-Autos, die Stadtwerke, die übrigens der „geborene Partner“ für solche Angebote seien, hätten zehn weitere Doppelladestationen vorprojektiert, unter anderem am Parkplatz an der VHS. Mentz wies zudem darauf hin, dass die bestehenden Ladestationen nur noch bis Ende des Jahres gebührenfrei sind, ab 1. Januar sei es vorbei mit „Die Stadtwerke tun einen aus“.

Rolf Leismann zeigte sich zufrieden damit, den Antrag als Konzept in die Verwaltung zu geben: „Ein Thema für die Zukunft“, so der BMA-Sprecher.

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