Senatorentaufe der KG „Klein-Köln“
Schwippe und Dylus im erlauchten Kreis

Vorhelm -

Erst kam der Nikolaus, dann folgten zwei neue Senatoren. Die „Schwarze Garde“ der KG „Klein-Köln“ absolvierte am Samstagabend im Hotel Witte wieder ihr traditionelles Programm zum Senatorenessen.

Montag, 09.12.2019, 14:00 Uhr
Die Senatoren stellten sich dem obligatorischem Gruppenfoto – natürlich mit dem amtierenden Prinzenpaar Dennis I. (Leinkenjost) und Annabell I. (Brockhues, vorne).
Die Senatoren stellten sich dem obligatorischem Gruppenfoto – natürlich mit dem amtierenden Prinzenpaar Dennis I. (Leinkenjost) und Annabell I. (Brockhues, vorne). Foto: Ralf Steinhorst

Nach ausgiebiger geschmacklicher Prüfung wurden Sven Dylus und Timo Schwippe in den erlauchten Kreis der Senatoren aufgenommen. Nachdem die „Hellbachfunken“ mit ihrem Tanz das Gemüt der Senatoren und deren Begleiterinnen in Feierlaune gebracht hatten, stattete der Nikolaus der karnevalistischen Versammlung seinen jährlichen Besuch ab. Warum Knecht Ruprecht dieses Mal fehlte, wurde nicht bekannt. Dafür trug der Bischof, in dessen rotem Gewand Hans-Jürgen Rzadki steckte, höchstselbst die schwingende Rute, die so mancher Senator dann auch abbekam. Im Gepäck hatte er auch wieder das „Goldene Buch der Unvergeßlichkeit und Wahrheit“, in dem unter anderem so manches über den Senatoren Manni Selker geschrieben stand. „Als Kassierer benötigte er nie einen Rettungsschirm“, lobte der Geistliche dessen Arbeit.

Senator Werner Röttger wurde mit über 70 Kilometer aus Merfeld die weiteste Anreise bescheinigt. „Er ist ein Garant für gute Stimmung“, bekam auch Senator Detlef Kahl sein Lob ab.

Mit dem Abschied des Nikolaus trat der Abend dann in seine Höhepunktphase ein, Sven Dylus und Timo Schwippe sollten mit dem Verzehr des unergründlichen Senatorentranks in den Kreis der Senatoren aufgenommen werden, die Paten Georg Nowaczyk und Karsten Winter standen ihnen zur Seite. In seinen Laudatien stellte Dr. Olaf Klüpfel in gewohnt launiger Art die Kandidaten vor, einige Fakten hätten auch dem „Goldenen Buch der Unvergeßlichkeit“ entstammen können.

Zur Aufnahme in den Kreis muss der obligatorische Trank verzehrt werden.

Zur Aufnahme in den Kreis muss der obligatorische Trank verzehrt werden. Foto: Ralf Steinhorst

„Er ist noch unverheiratet, also noch zu haben“, brachte Dr. Olaf Klüpfel bei der Vorstellung von Sven Dylus zum Raunen. 1974 trat der Senatorenanwärter in die TuS Westfalia ein. Auf dem Fußballfeld war er „Der Zerstörer“, dessen Markenzeichen das Hochschießen der Bälle war. „Einer soll sogar schneebedeckt wieder heruntergekommen sein“, frotzelte der Laudator. In die KG „Klein-Köln“ trat Sven Dylus 1977 ein, zunächst in den Elferrat. Später verwaltete er die Kasse im Präsidium.

Timo Schwippe ist seit seiner Geburt Mitglied bei der TuS Westfalia. „Sein Vater meldete ihn erst dort an, bevor er zum Standesamt ging“, wusste Olaf Klüpfel. Der KG „Klein-Köln“ trat er 1995 bei, von 1998 bis 2005 war er Gardist. Treffsicher ist er auch: Im Jahr 2003 wurde er Jungschützenkönig im Schützenverein Vorhelm. Insgesamt zeigte sich Klüpfel mit der Auswahl der beiden neuen Senatoren durch Senatspräsident Günther Köhne zufrieden: „Die beiden passen gut in unsere Gesellschaft.“

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