Die Linke
Doppelspitze lenkt die Geschicke des Ortsverbands

Ahlen -

Vorstandswahlen standen beim Ahlener Ortsverband der Linken jetzt auf der Tagesordnung. Und Vorsitzender Reiner Jenkel erklärte, wie er in Sachen zweite Gesamtschule abstimmen will.

Montag, 09.12.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 10.12.2019, 10:28 Uhr
Wigand Busse, Sibylle Schulte, Reiner Jenkel und Ute Müller. Ihr Ziel ist, nach den Kommunalwahlen wieder in Fraktionsstärke im Rat vertreten zu sein.
Wigand Busse, Sibylle Schulte, Reiner Jenkel und Ute Müller. Ihr Ziel ist, nach den Kommunalwahlen wieder in Fraktionsstärke im Rat vertreten zu sein. Foto: Die Linke

Turnusgemäß trafen sich am Samstag die Mitglieder des Ortsverbands Ahlen der Linkspartei , um einen neuen Vorstand zu wählen. Zu Vorsitzenden wurden Sibylle Schulte und Reiner Jenkel gewählt, in den Vorstand Ute Müller und Wigand Busse.

Die bevorstehenden Kommunalwahlen werfen ihren Schatten voraus. Im Februar sollen die Kandidaten benannt werden. Der Ortsverband wird keinen eigenen Kandidaten aufstellen. Die Partei geht davon aus, im neuen Ahlener Stadtrat, der am 13. September gewählt wird, wieder in Fraktionsstärke vertreten zu sein.

Reiner Jenkel berichtete aus dem Rat, der am 12. Dezember zum letzten mal in diesem Jahr zusammentreten wird. Dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2020 wird er zustimmen.

Wichtigster Tagesordnungspunkt werde, so Jenkel, aber der zehnte Punkt sein, bei dem es um die Änderung der Schulform der Städtischen Sekundarschule in eine Gesamtschule zum Schuljahr 2020/2021 gehen wird. Reiner Jenkel will sich für die Verwaltungsvorlage aussprechen und auch den angekündigten Antrag der SPD auf geheime Abstimmung unterstützen.

Die Umwandlung der bestehenden Sekundarschule entspreche dem Wunsch von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern und werde für mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen. Die bestehenden gymnasialen Oberstufen des Gymnasiums St. Michael, des Städtischen Gymnasium sowie der Fritz-Winter-Gesamtschule sieht Reiner Jenkel nicht bedroht, allerdings hält er eine zukünftige Kooperation der verschiedenen Oberstufen für sinnvoll.

Ob die Linke einen Bürgermeisterkandidaten der SPD unterstützt, hänge von der Person ab, die die Sozialdemokraten demnächst präsentieren. Eine aktive und finanzielle Beteiligung wie vor fünf Jahren sei diesmal allerdings nicht angedacht.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7121952?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Nachrichten-Ticker