Merry Christmas
Logistischer Aufwand für den Nikolaus

Ahlen -

Ja, das Wetter war nicht gut. Dennoch genossen große und kleine Besucher das vorweihnachtliche Angebot auf dem Glückaufplatz.

Donnerstag, 12.12.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 12.12.2019, 16:40 Uhr
Ohne Knecht Ruprecht, aber mit vielen Schokonikoläusen war der Nikolaus zum Glückaufplatz gekommen. Und er blieb auch die ganze Zeit über da, was die Kinder sehr freute.
Ohne Knecht Ruprecht, aber mit vielen Schokonikoläusen war der Nikolaus zum Glückaufplatz gekommen. Und er blieb auch die ganze Zeit über da, was die Kinder sehr freute. Foto: Peter Schniederjürgen

Sie sind schon ein wetterhartes Völkchen, die Besucher des interkulturellen vorweihnachtlichen Festes Merry Christmas auf dem Glückaufplatz. Das stellten sie im ungemütlichen Nieselregen am frühen Abend des Mittwochs wieder deutlich unter Beweis.

Rund um und auf dem zentralen Kolonieplatz boten rund 40 Akteure ein buntes Bild und zeigten, was im Osten los ist. Beherrscht wurde das Spektakel wie jedes Jahr von einer Bühnenshow.

Hier präsentierten sich Schulen und Kitas, Einrichtungen und Vereine mit Tänzen, Liedern und kleinen Theaterstücken. Eine große Rolle spielte dabei der Nikolaus. Denn anders als in den Vorjahren war er diesmal die ganze Zeit dabei. Er hatte für die Kinder Schokoladenikoläuse mitgebracht und war so gefragt, dass er ein paar logistische Probleme hatte. „Bin gleich wieder da, ich muss eben mal Nachschub holen“, sagte heilige Mann aus Myra, hier verkörpert von Walter Klogg-Reiberg. Nikolaus war ohne seinen finsteren Knecht Ruprecht da und musste sich dementsprechend selber kümmern. So ist auch um Weihnachten der Fachkräftemangel unübersehbar. Dennoch gab es Zeit für den persönlichen Kontakt: Ein Händedruck mit dem Nikolaus war für die vierjährige Lotta und ihren Papa Martin Zink schon ein tolles Erlebnis.

Merry Christmas – Zwischen Ramadan und Weihnachten

1/10
  • Foto: Peter Schniederjürgen
  • Foto: Peter Schniederjürgen
  • Foto: Peter Schniederjürgen
  • Foto: Peter Schniederjürgen
  • Foto: Peter Schniederjürgen
  • Foto: Peter Schniederjürgen
  • Foto: Peter Schniederjürgen
  • Foto: Peter Schniederjürgen
  • Foto: Peter Schniederjürgen
  • Foto: Peter Schniederjürgen

Am anderen Ende des Platzes blitzte immer wieder das Blaulicht auf. Doch der Rettungswagen war nicht etwa im Einsatz. Der Arbeiter-Samariter-Bund war mit Stand und Rettungswagen aus Münster gekommen und bot den großen und kleinen Besuchern Gelegenheit, sich das spannende Auto aus der Nähe und innen anzusehen. Krystian und Emine ließen sich von Ralf Krüger und Kollegin Franziska Burlage zeigen, was der Wagen im Notfall so alles kann. Für die beiden ASBler wurde die Zeit nicht lang, denn es warteten schon die nächsten Kinder. Auch sie wollten sehen, wie die Geräte funktionieren und was es für Geschichten dazu gibt.

Der Hilfsverein war aber nicht nur mit dem Wagen am Platz. ASB-Mitarbeiterin Julia Klug stellte mit den Mädchen und Jungen bleibende Andenken an Merry Christmas her: „Wir pressen hier Buttons mit eigenen Motiven.“

Wie am ASB-Stand war auch an den anderen Ständen wetterbedingt nicht so viel los. Dennoch herrschte ein ständiges Kommen und Gehen, so dass die Veranstalter insgesamt nicht unzufrieden mit dem Verlauf waren. „Es ist ein wirklich schönes Fest und sicher ein Höhepunkt. Nur wirklich bedauerlich, dass das Wetter nicht so schön ist“, fasste auch Bürgermeister Dr. Alexander Berger zusammen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7127524?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Videointerview: Premiere für Sascha Hildmann in Jena
Fußball 3. Liga : Videointerview: Premiere für Sascha Hildmann in Jena
Nachrichten-Ticker