Feuerwehreinsatz an der Warendorfer Straße
Zimmerbrand fordert 30 Kräfte

Ahlen -

Ein unbewohnbarer Raum, aber keine Verletzten: Diese Bilanz ziehen Polizei und Feuerwehr nach einem Zimmerbrand an der Warendorfer Straße.

Freitag, 13.12.2019, 09:32 Uhr aktualisiert: 13.12.2019, 15:44 Uhr
Zunächst vermuteten die Einsatzkräfte, dass sich in dem brennenden Zimmer an der Warendorfer Straße noch eine Person befindet. Der Verdacht bestätigte sich jedoch nicht.
Zunächst vermuteten die Einsatzkräfte, dass sich in dem brennenden Zimmer an der Warendorfer Straße noch eine Person befindet. Der Verdacht bestätigte sich jedoch nicht. Foto: Christian Wolff

Unbewohnbar ist ein Zimmer eines Mehrfamilienhauses an der Warendorfer Straße. Folge eines Brandes, der am Freitagmorgen um 6.05 Uhr rund 30 Einsatzkräfte forderte.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es in einem Raum im Erdgeschoss. Nach Angaben von Mitbewohnern war zunächst nicht auszuschließen, dass sich der Bewohner noch in seinem Zimmer aufhält, so dass sich ein Trupp unter Atemschutz schnell Zugang verschaffte.

In dem Zimmer brannte eine Matratze, welche von dem vorgehenden Trupp mit einem Spezialschaumrohr („Cafs“) gelöscht wurde. Die Suche nach der Person verlief jedoch ergebnislos.

Verletzt wurde niemand. Ein Anwohner klagte jedoch über Herzbeschwerden aufgrund der Aufregung und vertraute sich dem Rettungsdienst an. Die Wohnung wurde anschließend mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht. „Das betroffene Zimmer ist vorerst unbewohnbar“, sagte Einsatzleiter Michael Witkenkamp. Die Warendorfer Straße blieb während der Löscharbeiten zwischen der Kreuzung Konrad-Adenauer-Ring und Spilbrinkstraße komplett gesperrt.

Ein Anwohner klagte über Herzbeschwerden und musste vom Rettungsdienst behandelt werden.

Ein Anwohner klagte über Herzbeschwerden und musste vom Rettungsdienst behandelt werden. Foto: Christian Wolff

Bei den Ermittlungen durch die Polizei stellte sich heraus, dass das Feuer im Bereich des Betts ausgebrochen war und wohl fahrlässig verursacht wurde. Ein technischer Defekt scheidet nach den Feststellungen des Ermittlers am Brandort aus. Das Zimmer war zum Zeitpunkt der Brandentdeckung verschlossen und der 44-jährige Bewohner nicht Zuhause. Der durch das Feuer verursachte Sachschaden wird auf 5000 Euro geschätzt.

Im Einsatz waren die hauptamtliche Wachbereitschaft und der Löschzug Hauptwache sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt. Vor Ort waren rund 30 Einsatzkräfte. Der Einsatz war gegen 7 Uhr beendet.

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