„Ahlener Advent“
Überzeugende Nachwuchsschauspieler

Ahlen -

Sicher und überzeugend führten Kinder des Offenen Ganztags der Martinschule das Krippenspiel auf. Dafür gab es viel Lob.

Sonntag, 15.12.2019, 16:31 Uhr aktualisiert: 15.12.2019, 17:00 Uhr
Maria und Josef haben Schutz im Stall gefunden. Die kleinen und großen Zuschauer verfolgten die entscheidende Szene gebannt. Gelesen wurde die Geschichte von Eylül Sevindik.
Maria und Josef haben Schutz im Stall gefunden. Die kleinen und großen Zuschauer verfolgten die entscheidende Szene gebannt. Gelesen wurde die Geschichte von Eylül Sevindik. Foto: Martin Feldhaus

Ein echter Klassiker? Oder gar eine Tradition? Letztlich ist es egal, welches Etikett man dem Krippenspiel auf dem „Ahlener Advent“ gibt, eines steht fest: Es faszinierte auch in der siebten Auflage am Samstag wieder Groß und Klein.

Trotz des am frühen Nachmittag einsetzenden starken Regens kamen zum Beginn viele Zuschauer in Ahlens „gute Stube“ und verfolgten das Krippenspiel gebannt in mehreren Reihen hinter der Absperrung.

Zum Glück hörte es auch kurz vor Beginn der Aufführung auf zu regnen, so dass Petrus die Bühne für 18 Kinder des offenen Ganztages der Martinschule von der ersten bis zur vierten Klasse freigab. Und die wussten mit einem kurzweiligen und gut einstudierten Auftritt zu begeistern.

Umrahmt von zwei echten Eseln schritten Maria und Josef mit sicheren Schritten zur Krippe, wo ihr Kind eine sichere Herberge fand. Leuchtende Kinderaugen in der ersten Reihe begleiteten diese entscheidende Szene und auch die ganze weitere Geschichte von der Geburt Jesu. Diese Geschichte trug Eylül Sevindik gut verständlich vor, so dass es nach dem halbstündigen Stück viel Applaus für die kleinen Schauspieler gab.

Engel und Hirten warten auf ihren Auftritt.

Engel und Hirten warten auf ihren Auftritt. Foto: Martin Feldhaus

„Ein super Auftritt, da gehört ganz viel Mut dazu“, fand Manuel Wiesrecker, von der Volksbank als Hauptsponsor des Krippenspiels, nur lobende Worte. Die Kinder hätten das Stück gut einstudiert. „Das zieht ja die anderen Kinder hier in seinen Bann“, befand Wiesrecker im Gespräch mit unserer Zeitung und deutete auf zahlreiche gespannt lauschende Mädchen und Jungen.

Ein großes Lob war das auch für die Organisatoren des Projekts „Jung und Alt“, bei dem insbesondere Ralf Mersch seit Jahren für die Organisation des Krippenspiels verantwortlich ist. „Ich möchte mich bei allen Helfern und Sponsoren bedanken und freue mich über euren großartigen Auftritt“, zeigte sich Ralf Mersch nach dem Krippenspiel sehr zufrieden. „Viele erkennen gar nicht, wie viel Arbeit hier drinsteckt“, betonte er und hob heraus, dass sich die 18 Schülerinnen und Schüler der Martinschule auch vom Regen bei der Generalprobe nicht hätten entmutigen lassen. Damit ist das Krippenspiel zumindest auf gutem Weg zu einer echten Tradition.

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