Blasorchester Vorhelm
Entschleunigung mit kräftigem Ende

Vorhelm -

Zum Weihnachtskonzert hatte das Blasorchester Vorhelm am Sonntag eingeladen und in der stimmungsvoll illuminierten St.-Pankratius-Kirche erlebten die Besucher ein Klangerlebnis, mit dem das Orchester gekonnt auf die Feiertage einstimmte.

Dienstag, 17.12.2019, 11:00 Uhr
Das Blasorchester Vorhelm bot ein stimmungsvolles Musikerlebnis. Für ihre Beiträge ernteten Jana Schlautmann an der Oboe und das Posaunenquartett mit Finn Gerullis, Lucas Kamphausen, Johannes Papenfort und Jens Michelis großen Applaus.
Das Blasorchester Vorhelm bot ein stimmungsvolles Musikerlebnis. Für ihre Beiträge ernteten Jana Schlautmann an der Oboe und das Posaunenquartett mit Finn Gerullis, Lucas Kamphausen, Johannes Papenfort und Jens Michelis großen Applaus. Foto: Ralf Steinhorst

Durch das Programm führte wie gewohnt Orchesterleiter Norbert Hennenberg , der die Besucher in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche über die einzelnen Titel informierte.

Mit dem Werk „Intrada“ von Johann Christoph Pezel leitete das Blasorchester seinen Auftritt ein. Das Stück war ursprünglich für Bläser geschrieben worden, hier aber in der Orchesterfassung zu hören. „Genießen Sie einfach, kommen Sie gut unter Wasser“, forderte Norbert Hennenberg das Publikum anschließend auf. Denn im Werk „Aquarium“ hatte sich Komponist Johan de Meij eben ein solches vorgestellt und jedem Fisch ein musikalisches Motiv gegeben.

In der Vorweihnachtszeit einmal richtig zur Ruhe kommen? Kein Problem bei „Nimrod“ aus Edward Elgars „Enigma Variationen“. „Das ist ja Entschleunigung pur“, plauderte Norbert Hennenberg die Aussage eines Orchestermitglieds dazu aus. Was aber nicht verhinderte, dass das Ende des Stücks dann doch etwas kräftiger im Klang ausfiel.

Einen eigenen Part bekam das Posaunenquartett Finn Gerullis, Lucas Kamphausen, Johannes Papenfort und Jens Michelis, das seinerseits ankündigte, für Entspannung zu sorgen. Was mit Elton Johns „Can You Feel The Love Tonight“ und dem irischen Traditional „Londonderry Air“ auch gelang. Marion Vajes bewies ihr Können auch beim Vortragen der Weihnachtsgeschichte „Märchen vom Glück“. Einen besonderen Auftritt hatte Jana Schlautmann, die mit ihrem Oboensolo bei Ennio Morricones „Gabriels’s Oboe“ das Publikum begeisterte. Das Medley „Wir freuen uns auf Weihnachten“, brachte auch den letzten Zuhörer in Weihnachtsstimmung.

Der Applaus am Ende des Konzerts steigerte sich schließlich zu Standing Ovations, eine Zugabe war fällig. Und die hieß, wie konnte es traditionell anders sein, „White Christmas“.

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