Verein „Tönnishäuschen – Unser Dorf“
„Irgendwie ist die Luft raus“

Tönnishäuschen -

Wenig Aktivitäten vermeldete der Verein „Tönmnishäuschen – Unser Dorf“ bei seiner Mitgliederversammlung. Derzeit steuert dieser auf die Fusion mit dem 1. FC Tönnishäuschen zu.

Mittwoch, 18.12.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 18.12.2019, 17:27 Uhr
Der Nistkasten für Meisen auf dem Tisch deutet an, dass es weiterhin Aktivitäten im Verein „Tönnishäuschen – Unser Dorf“ gibt. Allerdings wird der Fusion mit dem 1. FC Tönnishäuschen in den kommenden Monaten das Hauptaugenmerk gewidmet.
Der Nistkasten für Meisen auf dem Tisch deutet an, dass es weiterhin Aktivitäten im Verein „Tönnishäuschen – Unser Dorf“ gibt. Allerdings wird der Fusion mit dem 1. FC Tönnishäuschen in den kommenden Monaten das Hauptaugenmerk gewidmet. Foto: Ralf Steinhorst

Auch wenn in diesem Jahr wenig geschehen ist, bleibt die Fusion zwischen den Vereinen „ Tönnishäuschen – Unser Dorf“ und dem 1. FC Tönnishäuschen weiterhin das angestrebte Ziel. Das bekräftigten Mitglieder und Vertreter beider Vereine auf der Jahreshauptversammlung von „Unser Dorf“ am Dienstagabend in der Alten Schule Tönnishäuschen.

„Ganz viel ist nicht zu sagen, das Jahr war relativ leer“, fasste der Vorsitzende Stefan Tripp seinen Jahresrückblick kurz. Der Verein in der bisherigen Form sei nun in der Auflösung, es werde weiter an der Fusion gearbeitet. „Es ist irgendwie die Luft raus“, brachte Thomas „Mötte“ Gerullis beispielhaft die jährliche Kalenderaktion ins Gespräch. Man solle bei den Kalendern zum Jahresende 2020 ein letztes „Best of“ machen, bevor die Aktion von allein einschläft. Die Versammlung überließ diese Entscheidung dem Kalenderteam.

Auch Hubertus Beier hatte fehlende Impulse erkannt: „Die riesigen Projekte sind nicht mehr da. Es ist nicht mehr das, was es mal war.“ Nicht nur Vorstandsmitglied Ralf Budt blickte da zuversichtlich in die Zukunft: Aus etwas Anderem könne auch etwas Neues entstehen. Diese Ansicht unterstützte Stefan Tripp. Der Vereinsunterbau stehe für die Umsetzung anderer Ideen stehe ja weiterhin zur Verfügung. Auch wenn noch nichts festgeschrieben sei: Es sollen keine festen Abteilungen, wohl aber Arbeitsgruppen gebildet werden. Die Mitglieder waren sich einig: Wer Ideen und Spaß hat, solle sich gerne einbringen.

Andreas Scheffer, Vorsitzender des 1. FC Tönnishäuschen, deutete an, dass sich aus juristischen und organisatorischen Gründen sein Verein dem anderen anschließen wird. „Das ist der bessere Weg“, schloss er eine Auflösung beider Vereine weitgehend aus. Gleichzeitig betonten alle, es werde ein Zusammengehen auf gleicher Augenhöhe geben. Bald soll eine Arbeitsgemeinschaft aus Mitgliedern beider Vereine gebildet werden, welche die Fusion vorbereitet. So soll eine Satzung erstellt werden, die Vorstandsgröße festgelegt und auch ein neuer Vereinsname überlegt werden. „Die Fusion wird nicht vor Sommer oder Herbst vollzogen“, rechnete Stefan Tripp vor.

Bis dahin will der Verein „Unser Dorf“ aber nicht untätig bleiben. Schon am Samstag, 28. Dezember, ab 10 Uhr sollen bei der Firma Stapel 200 Bausätze für Meisen-Nistkästen zusammengebaut werden. Die Meisen sollen auf natürliche Weise den Eichenprozessionsspinner bekämpfen. Die Nistkästen sollen strategisch aufgehängt werden, dazu können auch die Standplätze der Eichen lokalisiert und erfasst werden.

Ganz viel ist nicht zu sagen, das Jahr war relativ leer.

Stefan Tripp
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