Aktion Spendencent
Spende an Kinderklinik und Hospiz

Ahlen -

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung spenden die Centbeträge hinterm Komma auf der Gehaltsabrechnung. Da kommt im Jahr schon einiges zusammen.

Freitag, 20.12.2019, 16:29 Uhr aktualisiert: 20.12.2019, 16:38 Uhr
Der Personalrat der Stadt Ahlen, hier vertreten durch Jörg Adomat (l.) und Klaus Marquardt (5.v.r.) bedachte in diesem Jahr den Förderverein Kinderklinik und das Hospiz mit dem Spendencent.
Der Personalrat der Stadt Ahlen, hier vertreten durch Jörg Adomat (l.) und Klaus Marquardt (5.v.r.) bedachte in diesem Jahr den Förderverein Kinderklinik und das Hospiz mit dem Spendencent. Foto: Peter Schniederjürgen

Es sind unzählige Cent, die jeden Monat auf ein bestimmtes Konto der Verwaltungsmitarbeiter fließen – die Differenz bis zum nächsten glatten Gehaltseuro, der sogenannte Spendencent. Hinzu kommt jährlich ein Betrag, mit dem der Bürgermeister die Summe, glatt macht. Alles in allem gibt das jährlich eine ansehnliche Spende, die der Personalrat Ahlener Institutionen zukommen lässt. In diesem Jahr waren 2500 Euro zusammengekommen, über die sich am Donnerstag der Förderverein Kinderklinik für seine Klinikclowns und das Hospiz freuen durften.

„Für uns ist es wichtig, damit wir die wertvolle Arbeit der Clowns hier entsprechend wertschätzen können“, bedankte sich Fördervereinsvorsitzender Mario Wesselmann für den 1250-Euro-Scheck zusammen mit den Clowns Lisette und Anton, bürgerlich Lisa Bohren-Harjes und Suvan Schlund. „Wir wissen, wie viel den Kindern der Besuch der Clowns bedeutet und dass der Spaß, den sie verbreiten, sicher der Genesung förderlich ist“, erklärte Chefarzt Dr. Matthias Endmann. Das gelte besonders für die Kinder die lange im Krankenhaus bleiben müssen.

Auch bei uns wird viel gelacht und Spaß gemacht.

Elke Sohst

„Auch bei uns wird viel gelacht und Spaß gemacht“, sagte Hospizvorsitzende Elke Sohst . Denn im Hospiz werde zunächst mal gelebt und das bis zum Schluss. Das Sterben sei dann ein Schlusspunkt. Darum sei das Hospiz ein Haus des Lebens. Das müsse allerdings rund 270 000 Euro im Jahr für den Erhalt aufbringen. „Darum sind wir auch so sehr auf solche wertvollen Spenden angewiesen“, bedankte sich Elke Sohst.

Die Spendencent-Aktion blickt auf eine 20-jährige Tradition zurück. Der Vize-Personalratsvorsitzende Klaus Marquardt rechnete: „Wir haben zusammen bisher rund 40 000 Euro spenden können.“

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