Oratorium in St. Bartholomäus
So muss Weihnachten klingen

Ahlen -

Die Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Camille Saint-Saëns begeisterte die Besucher der Messe am ersten Feiertag in St. Bartholomäus.

Freitag, 27.12.2019, 08:00 Uhr
Ob als Solisten oder im Quintett, die Sopranistin Andréana Kraschewski, Mezzosopranistin Susanne Ullrich, Altistin Sandra Thomüller, Tenor Jörg Herrfurth und Bariton Reinhard Schulze (v.l.) überzeugten.
Ob als Solisten oder im Quintett, die Sopranistin Andréana Kraschewski, Mezzosopranistin Susanne Ullrich, Altistin Sandra Thomüller, Tenor Jörg Herrfurth und Bariton Reinhard Schulze (v.l.) überzeugten.

In der Weihnachtsmesse in der St.-Bartholomäus-Kirche kamen die Gottesdienstbesucher am Vormittag des ersten Feiertages am Mittwoch in einen besonderen musikalischen Genuss. Die Chorgemeinschaft und das Kammerorchester St. Bartholomäus unter der Leitung von An­dreas Blechmann führten zusammen mit auswärtigen und Solisten aus eigenen Reihen das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns auf. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Reinhard Kleinewiese zelebriert.

Das im Jahr 1858 vollendete „Oratorio de Noël“ gehört zu den Frühwerken des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns. Wie alle Oratorien zeichnet es sich als erzählend-dramatische Komposition aus, die von Chor und Orchester aufgeführt wird. Eine Besonderheit ist der Einsatz einer Harfe, die von Zoe Knoop aus Bielefeld gespielt wurde.

Dem in lateinischer Sprache gesungenen Werk liegen Texte aus dem Alten und Neuen Testament, auch aus der katholischen Weihnachtsliturgie zugrunde. Besonders die Gesangssolisten begeisterten die Gottesdienstbesucher. Hier unterstützten die Sopranistin Adréana Kraschewski aus Detmold und die Altistin Sandra Thomüller die heimische Mezzosopranistin Susanne Ullrich, Tenor Jörg Herrfurth und Bariton Reinhard Schulze. Diese traten abwechselnd als Solisten, im Duett, Quartett oder auch im Quintett auf. Ein Höhepunkt war sicherlich das Duett von Adréana Kraschewski und Reinhard Schulze, die dabei nur von der Harfe begleitet wurden.

Insgesamt kam das Weihnachtoratorium bei den Gottesdienstbesuchern so gut an, dass sie langanhaltenden Applaus spendeten. Auch Pfarrer Reinhard Kleinewiese bedankte sich bei den Sängern und Instrumentalisten mit einem großen Lob: „So klingt Weihnachten.“ Da passte das Abschlusslied des Gottesdienstes, gesungen von der ganzen Gemeinde, um so mehr: „Oh du Fröhliche“.

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