Baugebiet „Alte Gärtnerei“
Schutzwand schluckt den Schall

Ahlen -

Im Frühjahr sollen die Arbeiten im Neubaugebiet „Alte Gärtnerei“ deutlich an Fahrt gewinnen. Bereits fertiggestellt ist neben den Kanälen und Baustraßen auch die vier Meter hohe Lärmschutzwand an der Hammer Straße.

Freitag, 27.12.2019, 21:00 Uhr
Fast vier Meter hoch ist die Schallschutzwand, die an der Hammer Straße errichtet wurde. Sie sorgt im künftigen Wohngebiet „Alte Gärtnerei“ für die nötige Ruhe, ohne dass die Bewohner auf stadtnahe Anbindungen verzichten müssen. Was jetzt noch nach aufgetürmten Leitplanken aussieht, wird allerdings noch begrünt,
Fast vier Meter hoch ist die Schallschutzwand, die an der Hammer Straße errichtet wurde. Sie sorgt im künftigen Wohngebiet „Alte Gärtnerei“ für die nötige Ruhe, ohne dass die Bewohner auf stadtnahe Anbindungen verzichten müssen. Was jetzt noch nach aufgetürmten Leitplanken aussieht, wird allerdings noch begrünt. Foto: Ulrich Gösmann

Die Baustraßen sind fertig, die Kanäle verlegt und die Grundstücke vorbereitet. Aber – zumindest von der Hammer Straße aus – ist das alles unsichtbar: Hinter einer auffälligen Lärmschutzwand aus Metallelementen hat das Baugebiet „Alte Gärtnerei“ im Süden erste Formen angenommen.

„Der Schallschutz war ein wichtiges Element bei der Planung“, sagt Architekt Carsten Heitfeld gegenüber der „Ahlener Zeitung“. Die fast vier Meter hohe Wand soll ihre futuristisch anmutende Optik, die derzeit noch an aufgestapelte Leitplanken erinnert, durch schrittweise Begrünung verlieren. Der Verkehrslärm von der Hammer Straße wird von ihr schon jetzt in weiten Teilen „geschluckt“. Schließlich sollen die künftigen Bewohner des „Gärtnerei“-Areals einerseits stadtnah und zentral an einer wichtigen Einfallstraße, aber gleichzeitig auch ruhig und geschützt leben können.

Ein großer Teil der einst bis zur Lessingstraße reichenden Betriebsfläche der Gärtnerei Lodenkämper wurde dazu durch die „Terra – Bauen und Wohnen“ GmbH & Co. KG entwickelt. 7610 Quadratmeter umfasst das überplante Gelände, wobei die Firma Lodenkämper auf verkleinerter Fläche nach wie vor aktiv bleibt.

„Im Frühjahr geht‘s mit den Bauarbeiten dann richtig los“, so Carsten Heitfeld. Die Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser seien auch für den „kleinen Geldbeutel“ gedacht. Gerade junge Familien seien sehr interessiert, was auch mit den flexiblen Grundstücksgrößen zusammenhänge.

Bereits im September 2015 hat der Rat der Stadt Ahlen die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 123.1 „Alte Gärtnerei“ beschlossen. Nachdem der Bauträger sich die Verfügbarkeit des betreffenden Grundstücks gesichert hatte, sind zunächst weitere Untersuchungen vorgenommen worden. Neben dem Schall- und Artenschutz wurde auch die Leistungsfähigkeit des neuen Verkehrsknotens der Planstraße überprüft.

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