WFG-Bilanz
„Ahlener Advent“ hat sich etabliert

Ahlen -

Der „Ahlener Advent“ ist auf dem richtigen Weg. Und erste Anmeldungen liegen schon vor für den Budenzauber im neuen Jahr.

Samstag, 04.01.2020, 13:00 Uhr
Eine kleine Traumwelt: Ahlens Weihnachtsmarkt verzauberte mit neuem Lichterglanz. Am Konzept will die WFG festhalten, am Programm aber noch feilen.
Eine kleine Traumwelt: Ahlens Weihnachtsmarkt verzauberte mit neuem Lichterglanz. Am Konzept will die WFG festhalten, am Programm aber noch feilen. Foto: Ulrich Gösmann

Noch strahlt der Ahlener Marktplatz im Lichterglanz des Weihnachtsfestes. Aber spätestens mit Glockenschlag 0 Uhr am vergangenen Mittwoch stehen die Zeichen auf neuem Jahrzehnt und ist der Adventsmarkt 2019 schon wieder Geschichte.

Für Jörg Hakenesch ist es zugleich eine Erfolgsgeschichte, die im neuen Jahr unbedingt eine Fortsetzung erfahren sollte. Im Redaktionsgespräch zieht der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) eine erfreuliche Bilanz. „Wir haben von den Beschickern viele positive Rückmeldungen erhalten“, erklärt Hakenesch. Dabei sei das Wetter zumindest zeitweise nicht gerade förderlich gewesen. „Ich hätte den Besuchern weihnachtlichere Temperaturen gewünscht“, schiebt der WFG-Geschäftsführer nach. Umso erfreulicher sei es, wenn sich die ersten Händler bereits wieder für 2020 angemeldet hätten. „Die Mischung stimmt“, folgert Hakenesch. Auch das Eisstockschießen habe sich guten Zuspruchs erfreut. Unterm Strich: „Der Ahlener Advent ist gut gelaufen.“

Aber auch der Wirtschaftsförderer weiß, dass nichts so gut ist, dass es nichts noch verbessert werden könnte. Bei der Programmgestaltung sieht er durchaus noch Nachholbedarf. „Klar, das Krippenspiel ist gesetzt.“ Aber darüber hinaus sei noch Luft nach oben.

Das hatte Atmosphäre.

Das hatte Atmosphäre. Foto: Ulrich Gösmann

Das deckt sich mit der Ansicht von François „Fränz“ Meisch aus der Partnerstadt Differdingen, der am dritten Adventssonntag mit seinem Programm „Swing meets Pop“ auftrat und sich wunderte: „Gibt es hier sonst keine Musik?“

Wir wollen damit fortfahren, die alten Hütten auszutauschen.

Jörg Hakenesch

Wie gesagt, am Programm wollen die Veranstalter noch feilen. Aber an dem Grundgerüst nichts ändern. Das Hüttendorf verträgt allerdings auch noch eine Frischzellenkur. „Wir wollen damit fortfahren, die alten Hütten auszutauschen“, kündigt Hakenesch an. Es gebe auch Überlegungen für eine weitere überdachte Fläche, was sicherlich dem Dauerregen während der ersten Woche geschuldet ist.

Im Vordergrund stehen bei der WFG jetzt erst einmal die weiteren Jahresaktivitäten. „Langweilig wird es nicht“, ist der WFG-Geschäftsführer sicher. Denn neben der Wahl eines neuen Stadtbaurats im Frühjahr steht am 13. September auch die Kommunalwahl auf dem Jahreskalender und damit eine neue Zusammensetzung des Rates.

Kasperletheater – und sonst? Gern mehr Programm...

Kasperletheater – und sonst? Gern mehr Programm... Foto: Ulrich Gösmann

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