Barbara Lüning und der Weltjugendtag
Papst fuhr ganz nah an ihr vorbei

Vorhelm -

Eine ganz andere Welt, aber eine ungeheure Gastfreundschaft: Barbara Lüning berichtete den Vorhelmern jetzt von ihren Erlebnissen rund um den Weltjugendtag in Panama. Sie war die einzige Teilnehmerin aus dem Kreis Warendorf.

Donnerstag, 09.01.2020, 15:20 Uhr aktualisiert: 09.01.2020, 17:16 Uhr
Im offiziellen Weltjugenttag-T-Shirt schilderte Barbara Lüning ihre Erlebnisse in Mexiko und Panama. Neben dem Weltjugendtag besuchte sie auch das mexikanische Partnerbistum Tula.
Im offiziellen Weltjugenttag-T-Shirt schilderte Barbara Lüning ihre Erlebnisse in Mexiko und Panama. Neben dem Weltjugendtag besuchte sie auch das mexikanische Partnerbistum Tula. Foto: Ralf Steinhorst

Fasziniert hörten die Vorhelmer KAB-Senioren zu, was junge Menschen auf dem Weltjugendtag in Panama erlebt haben, der vom 22. bis 27. Januar 2019 stattfand. Am Dienstagnachmittag berichtete ihnen die Vorhelmerin Barbara Lüning von ihren Reiseerlebnissen.

Barbara Lüning war die einzige Teilnehmerin aus dem Kreis Warendorf beim Weltjugendtag. Sie steuerte mit einer Gruppe aus dem Bistum Münster allerdings zunächst das mexikanische Bistum Tula an, Partnerbistum von Münster. „Wir waren insgesamt 18 Tage unterwegs“, erklärte sie. Ein Besuch von Mexiko-City stand genauso auf dem Plan wie die Pyramiden von Teotihuacan und der Wallfahrtsort Guadalupe mit seiner gigantischen Basilika, wo die Heilige Maria verehrt wird. Beeindruckt zeigte sich Lüning von den Mexikanern und später auch von den Panamaern: „Die Gastfreundschaft wird in Mexiko und Panama großgeschrieben.“

Nach den erlebnisreichen Tagen in Mexiko flog die Gruppe weiter zum Weltjugendtag nach Panama-City, wo sie in einem Hostel untergebracht war. Ein wichtiges Erlebnis war für Barbara Lüning der Besuch einer vom katholischen Lateinamerika-Hilfswerk „Adveniat“ errichteten Unterkunft, in der Aids-Kranke betreut werden. „Dort gibt es nicht nur medizinische, sondern auch psychische Versorgung“, wies die Vorhelmerin darauf hin, dass in Panama an Aids ganze Schicksale hängen.

Dort beobachtete sie trotz des herzlichen Empfangs eine große Aufgeregtheit. Denn immerhin sollte Papst Franziskus drei Tage später das Projekt besuchen.

Den Eröffnungsgottesdienst des Weltjugendtages hat Lüning besonders in Erinnerung. Schließlich fuhr der Papst nur wenige Meter vor ihr vorbei zum Platz des Gottesdienstes, als sie am Straßenrand stand. Ein Videomitschnitt ließ die begeisterte Stimmung dort erahnen, schließlich wurde der Papst wie ein Popstar begrüßt.

Viele Begegnungen mit Menschen aus anderen Ländern und Erdteilen prägten den Aufenthalt beim Weltjugendtag. „Es war eine tolle Stimmung und während der ganzen Zeit alles ganz friedlich“, waren für die Teilnehmerin die Tage kennzeichnend. Nach den aufregenden Tagen in Mexiko und auf dem Weltjugendtag ließen einige Jugendliche noch zwei Tage die Seele bei einem Abstecher auf panamaische Karibikinseln baumeln. „Wir haben viele Erinnerungen, die wir mitgenommen haben“, schloss Barbara Lüning ihren Vortrag.

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